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Alte Einfahrt an der Bergheimer Straße





Ehem. Schlachthof Heidelberg
Vom Schlachthof der Stadt Heidelberg sind noch die Portalgebäude mit dem mittigen Uhrturm erhalten. Von diesem blickt der markante Stierkopf auf die Passanten. Ein umgenutztes Gebäude steht im Hof des heutigen Straßenbahn- und Busbetriebsgeländes.
Das von der Straßenseite gesehen linke Gebäude war das Direktionsgebäude des ehem. Schlachthofs, das rechte Gebäude das Verwaltungsgebäude. Es sind jeweils zweigeschossige, traufständige, in Formen des Historismus gestaltete Steingebäude.
Die dreiachsigen Fassaden sind in Sandstein ausgeführt und durch Sockel und Gesimsbänder gegliedert. Das EG ist mit Rundbogenfenstern versehen. Aufällig gestaltete Gesimszonen ziehen sich unter dem Dachtrauf um die Gebäude.
Im Inneren sind historische Raumstruktur, Keller und Innenausbau nach Quellenangabe vorhanden.
Der sehr schön gearbeitete Stierkopf am Uhrturm deutet augenscheinlich auf die ursprünglichen Nutzung hin.
Direkt benachbart ist die Alte Tabak-Fabrik Landfried ( vgl.www.rhein-neckar-industriekultur.de )
Nutzung (ursprünglich)
Schlachthof
Nutzung (derzeit)
Verwaltung der Straßenbahn-Bus-Betriebe
Architekt
Otto Ehrmann (1851-1928), Stadtbaumeister,1888-1921 bei der Bauverwaltung der Stadt Heidelberg
Bauzeit / Umbauten
1893: rechtes Gebäude und Uhrturm, 1902: linkes Gebäude jeweils von der Straße aus gesehen
Quellen
- Liste der Kulturdenkmäler der Stadt Heidelberg, Stand 21.7.2008
- Web-Seite des Heidelberger Geschichtsverein e.V. HGV
Autor/in
Jürgen Herrmann
Adresse
Bergheimer Str. 153
69115 Heidelberg
Stadt / Landkreis
Heidelberg
Zufahrt
Von der 656/B37 kommend gerade aus in die Bergheimer Straße auf der rechten Seite
Nächste VRN-Haltestelle:
Heidelberg, Betriebshof
VRN-Haltestellen-Plan:efa9.vrn.de
VRN-Linien-Netzplan:www.vrn.de
Öffnungszeiten
Nicht öffentlich, da Betriebshof der Straßenbahn-Bus-Betriebe! Aber Ansicht von der Straße und dem Gehweg!
Denkmalgeschützt ?
Ja
Barrierefrei ?
Teilweise
Angaben zur Barrierefreiheit
Zugang und Zufahrt zum ebenerdigen Außenbereich über die Betriebshofeinfahrt der Straßenbahn in der Karl-Metz-Straße "um die Ecke", falls die Pforte den Durchlaß gewährt.

