Streifzug durch den Hemshof

Hemshof, Foto Barbara Ritter

Die Arbeiterstadt vor der Großen Fabrik

Aus einem Gutshof wurde eine Gründerzeit-Arbeitersiedlung mit einer berüchtigten Kneipenkultur, in der farbverschmierte Arbeitermassen ihren Wochenlohn verloren. Bernhard Wadle-Rohe kam 1975 in den Hemshof. Damals arbeitete er bei G & H und die Hemshoffriedel sang noch zu ihrer Gitarre. Die Hartmannstraße 45 war die Zentrale der Subkultur.

Seit dieser Zeit ist er mal stiller Poet – mal lauter, ­politischer Beobachter des Hemshof-Geschehens. Er zeigt uns überraschende Blickachsen, versteckte Häuser in Hinterhöfen, morbide Gartenzwergkolonien – aber auch das alltägliche Chaos: Bunker, Menschen aus 160 Kulturen, Parkraumnot, Tauben, Mülltüten, Kinderlärm und Obstläden. Zum Schluss geht’s zum Maffenbeier, der ältesten Hemshofkneipe.

Datum
Zeit
11:00 Uhr, 3 Stunden
Adresse

Treffpunkt: Nordausgang des Rathauscenters, Carl-Wurster-Platz

Zugänglich

Nicht für Rollstuhlfahrer geeignet, da teilweise auch Innenbesichtigungen

Kosten
8 €
Termin-Nr.
190817-11
Hinweis(e)

Unempfindliche Kleidung angebracht

Quelle: www.rhein-neckar-industriekultur.de/termin/streifzug-durch-den-hemshof