Legalisierter Raub im Industriehafen

ehem. Sackfabrik, Foto Annette Schrimpf

Verdrängte NS-Geschichte | Radtour

Von den wenigsten kennt man heute noch die Namen. Die Heymanns von der Hubermühle, die Kahns von der Bettfedernfabrik zum Beispiel – jüdische Gründer von Firmen im Industriehafen. Binnen weniger Jahre wurden sie von den Nationalsozialisten systematisch vom Wirtschaftsleben ausgeschlossen.
Sie litten unter Boykott und Bezugssperren, wurden persönlich bedroht und mussten ihre Betriebe schließlich weit unter Wert verkaufen. Was das konkret bedeutet, werden Sie auf dieser Radtour um den Industriehafen erfahren.

Was passierte mit den jüdischen Besitzern und ihren Familien, die ein halbes Jahrhundert zur wirtschaftlichen Prosperität beigetragen hatten? Wer profitierte von den Zwangsverkäufen und der
„Arisierung“?

Datum
Zeit
14:00 Uhr, Dauer: 2,5 Stunden
Adresse

Treffpunkt auf der Diffené-Brücke bei den roten Gewichten in Mannheim

Kosten
8 €
Termin-Nr.
190818-14
Hinweis(e)

Bitte Radhelm nicht vergessen. Sie fahren auf eigene Gefahr.

Quelle: www.rhein-neckar-industriekultur.de/termin/legalisierter-raub-im-industriehafen