Herbe Schönheiten

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Fabriken und Co. haben ihren ganz eigenen Charme - „Rhein-Neckar Industriekultur“ verweist auf über 300 Objekte

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Von Gaby Booth

Das Heidelberger Landfried-Gelände in der Bergheimer Straße. Wo früher Zigarren und Tabak hergestellt wurden, befinden sich heute Büros. Foto: Philipp Rothe
Das Heidelberger Landfried-Gelände in der Bergheimer Straße. Wo früher Zigarren und Tabak hergestellt wurden, befinden sich heute Büros. Foto: Philipp Rothe

Ist das Kunst, oder kann das weg? Für den Verein „Rhein-Neckar Industriekultur“ und seine Mitglieder stellt sich diese Frage nicht. In ihren Augen sind in den vergangenen Jahren schon zu viele erhaltenswerte Gebäude der Spitzhacke zum Opfer gefallen. „Wir sind der Meinung, dass Kultur nicht beim Schloss oder Theater endet, dass gerade in unserer Region auch Fabriken, Häfen und Wassertürme mit ihrer herben Schönheit zum Selbstverständnis der Menschen gehören“, fasst Barbara Ritter als Vorsitzende des Vereins zusammen, der mittlerweile 25 aktive Mitstreiter hat.

Auf der übersichtlich gestalteten Homepage (...) bekommen heimat- und geschichtsinteressierte Kurpfälzer einen Überblick über die vielen schützenswerten Objekte. Vom Landfriedkomplex, der von der Heidelberger Tabakgeschichte erzählt, bis zur Nudelproduktion in Weinheim bei „3 Glocken“. Die Dokumentation von rund 300 Objekten ist noch lange nicht abgeschlossen, es wird weiter gesammelt, beschrieben, fotografiert – und erzählt...

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Quelle: www.rhein-neckar-industriekultur.de/node/8307