Jüdische Firmen in der NS-Zeit

Abschiedsbrief und Übergabe der Bettfedernfabrik

Legalisierter Raub im Industriehafen

Was hat die alte Bettfedernfabrik gemeinsam mit der Hubermühle oder mit der Keksfabrik? Sie haben jüdische Gründer. In dem Vortrag geht es um den durch den NS-Staat legalisierten Raub von jüdischen Betrieben im Mannheimer Industriehafen. Viele hatten sich um 1900 am dort niedergelassen. In den Jahren 1933-1938 wurden ihre Eigentümer von den Nationalsozialisten systematisch vom Wirtschaftsleben ausgeschlossen.

Was bedeutet das konkret? Welches Schicksal erlitten die jüdischen Besitzer und ihren Familien? Nicht immer ist der Lebensweg der jüdischen Besitzern nach der „Arisierung” rekonstruierbar. Wer waren die Ariseure und wer profitierte von den Zwangsverkäufen? Haben sie sich jemals ihrer Geschichte gestellt?

Datum
Zeit
18:00 bis 19:30 Uhr
Adresse

Abendakademie Mannheim, Großer Saal im EG
U1, 16-19
68161 Mannheim

Zugänglich

barrierefrei

Kosten
frei
Hinweis(e)

Der Vortrag ist auch online via Livestream anzusehen:
https://youtube.com/live/C2PoMdlfIuU?feature=share
 

Quelle: www.rhein-neckar-industriekultur.de/termin/juedische-firmen-in-der-ns-zeit