Mannheims Industriehafen – jede Menge spannende Geschichten

Die vier Meter hohe Pyramide wurde im Jahr 1810 auf Befehl von Kurfürst Carl-Theodor gebautMannheim (red/cb) Der Verein „Rhein-Neckar-Industriekultur e.V.” engagiert sich seit 2007 für die Erhaltung und den Ausbau alter Industriegebäude in Mannheim. Vergangenen Sonntag startete das Projekt „Wege zur Industriekultur”. Ziel ist es, die Geschichte der Stadt Mannheim anhand von Industriebauten im Handelshafen zu erzählen und deren Bedeutung zurück in die Köpfe der Menschen zu holen.

Von Carolin Beez

Ungefähr 50 Menschen gehen im Gänsemarsch vorsichtig hintereinander her. Sie laufen auf einem schmalen, unbefestigten Trampelpfad. Die Mauer des ehemaligen SägewerksMesserschmitt, auf der anderen Seite geht es steil gut fünf Meter hinab ins Kaiser-Wilhelm-Becken im Industriehafen. Ihr Ziel ist eine vier Meter hohe Pyramide. Sie liegt versteckt hinter dem Gebäude. Fast vergessen und jetzt wieder neu durch die Gäste entdeckt. Sie ist das älteste Bauwerk im Industriehafen – 1810 im Auftrag von Kurfürst Carl-Theodor gebaut.

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