100 Jahre nach der Katastrophe in Oppau

Do.
23.09.
18:00
Explosionskrater BASF Oppau

Industriekatastrophen – Schicksal oder Folge einer inhumanen Wirtschaftsweise?

Am 21. September 1921 löschte die Explosion eines Düngemittelsilos der BASF innerhalb von Sekunden 561 Leben aus und verletzte über 2000 Menschen schwer. Die meisten davon waren Bewohner von Oppau. Ein Produkt, das als Munitionsbestandteil den 1. Weltkrieg verlängert hatte und jetzt als Düngemittel produziert wurde, war explodiert. Carl Bosch sprach von „unerklärlichen Eigenschaften der Natur“.

Oppau, früher ein armes Dorf, war mit dem Wachsen der Chemieindustrie schnell groß geworden. Unruhen nach dem Weltkrieg, französische Besatzung, Arbeitskämpfe, beginnende Inflation – die Menschen kämpften einen harten Kampf. Und dann machte die Explosion alles zu einer Ruine, unter der die Toten lagen.

Referent: Wolfgang Hien, Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler aus Bremen, blickt auch auf weitere Industriekatastrophen wie Bhopal und Beirut. Wer trägt Verantwortung? Heute spricht man meist von „menschlichem Versagen“, wenn es um Ursachenforschung geht. Wie sieht es mit der Sicherheitskultur aus?

Veranstalter: Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Rhein-Neckar-Industriekultur e.V., Verein für Kritische Arbeits-, Gesundheits- und Lebenswissenschaft e.V., Zukunftsforum Gewerkschaften Rhein-Neckar.

Datum
Zeit
18:00 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr
Adresse

„Das Haus“ in Ludwigshafen
großer Saal
Eingang Berliner Straße

Zugänglich

barrierefrei

Kosten
freier Eintritt
Termin-Nr.
210923
Hinweis(e)

Einlass haben nur Personen, die nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind, oder die einen TEST vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Kontaktdaten werden erfasst.

Anmeldungen
60
Anmeldung

Bitte das folgende Web-Formular für jede Person einzeln ausfüllen. 

nur Einzelanmeldung möglich
1

Anmeldung

Teilnehmer
Bitte wählen Sie aus, wie viele Personen Sie anmelden möchten (freie Plätze: 13).
Gruppen mit mehr als acht Personen schreiben bitte an kontakt@rhein-neckar-industriekultur.de. zur Zeit: 47 von 60 max.