Die Seidenstraße – Wiedergeburt der alten globalen Handelswege?

Di.
15.06.
18:00
Seidenstraße, Foto Claus Kilpert

Die alte Seidenstraße – das ist ein 6.400 Kilometer langes Netz alter Handelsrouten, das Händler in der Antike und im Mittelalter nutzten, um Waren von China nach Rom und Venedig und umgekehrt zu bringen. Die Pest, die Schwächung des mongolischen Reichs und die Entdeckung der Seewege ums Kap der Guten Hoffnung und nach Indien könnten die Gründe dafür sein, dass die Seidenstraße zu Land im 15. Jahrhundert an Bedeutung verlor.

Bei der vom chinesische Staatspräsident Xi Jinping im Herbst 2013 als „One Belt One Road“ angekündigten Initiative handelt es sich um die Planung zweier Handelsrouten („neue Seidenstraße“): einer maritimen von China über Südasien nach Afrika und einer über den nördlichen Landweg vom Reich der Mitte über Zentralasien, den Iran, die Türkei und Moskau nach Europa, von „Peking (bzw. Xi’an) nach Rotterdam“ verlaufenden Strecke. Beide Zeitläufe werden in dem Vortrag von Claus Kilpert vorgestellt und erläutert. 

in Kooperation mit Mannheimer Abendakademie, Mannheimer Bündnis für gerechten Welthandel und AK Kolonialgeschichte Mannheim

Datum
Zeit
18:00 - 19:30 Uhr
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Termin-Nr.
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