Die verschwiegene NS-Zwangsarbeit

So.
15.03.
16:00
Zwangsarbeiter auf dem Weg von Sandhofen zum Benz-Werk, Zeichnung Wisniewski, Quelle KZ-Gedenkstätte

Vortrag in der KZ-Gedenkstätte in Sandhofen

Noch immer haben Firmenhistorien „weiße Flecken“: Die NS-Zeit wird gerne weiträumig umgangen, Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit sollen nicht auftauchen. In Mannheim haben nachweislich mehr als 600 Firmen ausländische Männer und Frauen und Jugendliche als Zwangsarbeiter eingesetzt, insgesamt mindestens 25.000. Sie waren in Mannheim nicht zu übersehen.

Sie kamen aus ganz Europa, als Kriegsgefangene, verschleppte „Zivilarbeiter“ oder KZ-Gefangene. Sie arbeiteten in der Industrie, Handwerk, bei Aufräumungsarbeiten nach Bombenangriffen oder beim Bau von Bunkern. Sie hausten in Gemeinschaftsunterkünften mitten in der Stadt, auf Werksgeländen, in Gaststätten oder Schulen. Stadthistoriker Michael Caroli wird über ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen berichten.

Es besteht davor die Möglichkeit, sich die Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte anzusehen (geöffnet ab 14 Uhr, Führung um 14:30 Uhr).
www.kz-gedenkstaette-sandhofen.de

Datum
Zeit
16:00 Uhr, Dauer ca. 1 Stunde
Adresse

KZ-Gedenkstätte, Kriegerstraße 28, Mannheim-Sandhofen

Zugänglich

 barrierefrei  

Kosten
5 € zugunsten der KZ-Gedenkstätte
Termin-Nr.
200315
Anmeldungen
45
Anmeldung

bitte das folgende Web-Formular ausfüllen

nur Einzelanmeldung möglich
0
Anmeldung erst ab 15.02.2020 möglich.