Frauenstreik in der Jutefabrik

Do.
02.04.
18:00
ArbeiterInnen der Abschneiderei: Fast noch Kinder (Foto aus Heierling: 100 Jahre Jutekolonie Mannheim-Sandhofen. Mannheim 2000)

Das harte Schicksal der Wanderarbeiterinnen

Kolonialer Rohstoff und mehr als 1000 billigste Arbeitskräfte ergeben eine hohe Dividende bei der Jutefabrik. Eine spartanische Werkskolonie entsteht um 1900 auf freiem Feld vor Sandhofen. Anwerber werden nach Polen, Ungaren und Italien geschickt, um junge „Wanderarbeiterinnen“ zu holen. Untergebracht werden sie im prächtigen Mädchenwohnheim. Doch die 400 Schlafplätze im Innern sind nur durch halbhohe Vorhänge getrennt. Die Arbeitsbedingungen sind entsetzlich hart und gesundheitsgefährdend. 1906 streiken die jungen Frauen. 1921 wagen sie einen Arbeitskampf von 10 Wochen.

Der Vortrag von Peter Koppenhöfer gibt mit vielen historischen Bildern einen lebendigen Eindruck. Die Jutefabrik ist seit 1957 geschlossen und inzwischen weitgehend abgerissen. Das Wohnheim und die Kolonie können wir uns nach dem Vortrag noch ansehen.

Kooperationspartner: Stadtbibliothek, Zweigstelle ­Sandhofen

Datum
Zeit
18:00 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden
Adresse

Vortrag in der Stadtbibliothek MA Zweigstelle Sandhofen, Elstergasse 25
Nach dem Vortrag ca. 1,5 km ebener Fußweg zur Kolonie und zum Wohnheim (Juteweg)

Zugänglich

barrierefrei

Kosten
8 €
Termin-Nr.
200402
Anmeldungen
40
Anmeldung

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nur Einzelanmeldung möglich
0
Anmeldung erst ab 02.03.2020 möglich.