Kautschuk - das „schwarze Gold“ der Tropen

Do.
12.11.
18:00
Josef Maria Feichtner, Zwischen Gummizapfern und Kautschukbaronen, Erinnerungen an 18 Jahre im Kautschukhandel in Amazonien (1897-1915) Josef Maria Feichtner, Zwischen Gummizapfern und Kautschukbaronen, Erinnerungen an 18 Jahre im Kautschukhandel in Amazonien (1897-1915)

– ein Kolonialprodukt für die industrielle Gummiproduktion

Seit dem 17. Jahrhundert hatten europäische Eroberer elastische Bälle und wasserdichte Schuhe bei den Bewohnern Mittel- und Südamerikas bewundert. Der zunächst exotische getrocknete Pflanzensaft wurde ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa zum attraktiven Werkstoff für die Produktion von Handelswaren wie z.B. Kämme und Gummistiefel.

Auch in Mannheim entstanden Gummifabriken. Eine Jagd nach dem begehrten Produkt setzte ein, bei dem die Bewohner der Ursprungsländer mit allen Mitteln zum Kautschuksammeln gezwungen und ausgebeutet wurden, auch in den deutschen Kolonien. Bis heute ist Naturkautschuk unverzichtbar, u.a. für die Produktion von Autoreifen. Er wird überwiegend aus Plantagen in Südostasien importiert.

Kooperationspartner: Mannheimer Abendakademie und Mannheimer Bündnis für gerechten Welthandel

Datum
Zeit
18 Uhr, Dauer ca. 1,5 Stunden
Adresse

Mannheimer Abendakademie, U1, 16-19, 68161 Mannheim, großer Saal

Zugänglich

barrierefrei

Kosten
8 €
Termin-Nr.
201112
Hinweis(e)
  • Die Veranstaltung war ursprünlich für den 26.11.20 geplant
  • Aktuelle Coronaregelungen sind einzuhalten
Anmeldungen
25
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