• PROGRAMM 2016 – Juni - Dezember

    Programm Rhein-Neckar-Industriekultur e.V. 2016-2Liebe Freundinnen und Freunde der Industriekultur,

    unser neues Halbjahresprogramm ist da! Es ist interessant und vielfältig wie immer und hat einige neue Akzente: z.B. zweimal Industriekultur Schwetzingen, ein Vortrag zu den Mannheimer Werften auf dem ehemaligen Schleppdampfer Dordrecht, ein Stadtspaziergang zur Bankengeschichte, eine Radtour in die alten Tabakdörfer und ein Vortrag zur Geschichte des TÜV.

    Einen neuen Schwerpunkt setzen wir mit dem Thema Migration. Seit jeher ist der Rhein-Neckar-Raum geprägt durch die Zuwanderung von Menschen aus vielen Ländern der Welt. Der Tabakanbau, die „Eichbaum“ und die Spiegelfabrik erzählen Geschichten davon. Bei den Veranstaltungen geht es um die Jute- und um die „Spiggel“-Kolonie und nicht zuletzt auch um unsere „Schbrooch“ mit ihren vielen Wurzeln.

    Gedruckt ist das Programm an vielen Auslegestellen zu bekommen, unter anderem bei der Tourist-Info und der Abendakademie in Mannheim und zum Download unter SERVICE

    Wir freuen uns, wenn Sie wieder mit dabei sind!

  • Verlust am Industriehafen

    Der Industriehafen ist wieder um eine prägende Landmarke ärmer geworden: Die über 100 Jahre alte Pflanzenbutterfabrik, das Brillux-Gebäude, ist überraschend abgerissen worden. Es stand nicht unter Denkmalschutz. Der Farben-Firma sei das Gebäude für ihre Bedürfnisse nicht mehr tauglich gewesen. Es soll durch einen Neubau „ersetzt“ werden.

    Wir lassen die Tafel Nr.1 im Rahmen des Rundwegs um den Industriehafen jedoch stehen.

    Zum Objekt hier klicken

  • Spende für Flüchtlinge im Industriedenkmal

    2.615,82 Euro hat der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur als Spenden für die Flüchtlinge in der Erstaufnahmestelle im Industriehafen übergeben. Der Betrag wurde bei den zahlreichen Veranstaltungen des Vereins während der Woche der Industriekultur im Sommer 2015 gesammelt. Die Spende soll für sportliche Aktivitäten verwendet werden.

    Symbolisch übergab Barbara Ritter vom Verein Rhein-Neckar-Industriekultur einige Bälle und Sportschuhe an Regine Nock-Azari und Stefan Hauschild, die die Flüchtlinge betreuen.Die Erstaufnahmestelle für bis zu 700 Flüchtlinge ist schon seit Jahren in der ehemaligen Zentrale der Mannheimer Konsumgenossenschaft untergebracht. Das Industriedenkmal liegt uns wegen seiner sozialgeschichtlichen Bedeutung sehr am Herzen. Wir können und wollen über seine gegenwärtige traurige Nutzung nicht hinwegsehen.

    Symbolisch übergab Barbara Ritter vom Verein Rhein-Neckar-Industriekultur einige Bälle und Sportschuhe an Regine Nock-Azari und Stefan Hauschild, die die Flüchtlinge betreuen.

  • Industriekultur

    Identität stiftend und Image bildend

    Fabrik, Hafen und Arbeitersiedlung: sie gehören zur Geschichte und Tradition der Rhein-Neckar-Region; die Industrie und die Leistungen ihrer Pioniere, Architekten, Arbeiterinnen und Arbeiter waren prägend für unsere Städte und Gemeinden und sie sind es heute noch. Hierin gründet das Selbstverständnis vieler Menschen. Die erhaltenen baulichen, technischen und künstlerischen Zeugnisse der Industriekultur stellen wertvolles historisches Erbe dar.

    Das Projekt RHEIN-NECKAR-INDUSTRIEKULTUR will

    • die vielfältigen industriekulturellen Objekte und Orte in der Metropolregion ins Bewusstsein bringen,
    • zur Weiterentwicklung und Vernetzung industriekultureller Aktivitäten beitragen,
    • industriegeschichtliches Wissen der Region sammeln, vermitteln und Entwicklungen der Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensverhältnisse veranschaulichen,
    • zu Ausflügen und Besichtigungen anregen und so Industriekultur erlebbar machen.

    Mehr zu den Zielen des Vereins

    „Die genossenschaftliche Burg” Wasserseite ©Lutz Walzel

  • Grußwort von Dr. Peter Kurz

    Die noch junge, auf bürgerschaftlichem Engagement basierende Initiative hat sich die Sichtung des Bestands an historischer Industriearchitektur in der gesamten Metropolregion zur Aufgabe gemacht. Es ist ihr Ziel, eine Route der Industriekultur quer durch unseren gemeinsamen Wirtschafts- und Kulturraum anzulegen. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Vielzahl hochinteressanter Gebäude und Ensembles – einst Mühlen, Brauereien, Industriebetriebe der Chemie oder Metallverarbeitung, die das Wirtschafts- und Arbeitsleben in unserer Region geprägt haben.

    Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Vielzahl hochinteressanter Gebäude und Ensembles – einst Mühlen, Brauereien, Industriebetriebe der Chemie oder Metallverarbeitung, die das Wirtschafts- und Arbeitsleben in unserer Region geprägt haben. Als „steinerne Zeitzeugen” spiegeln diese den Geist ihrer Epoche wider und ermöglichen einen authentischen Blick auf jene industriellen Arbeitswelten, die einen wichtigen Bestandteil unserer regionalen Identität bilden.

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