• Vernissage „Industriehafen im Focus”

    am 24. Sept. 2014 im Technoseum Mannheim

    Rollup: Industriehafen im FocusEinführung von Annika Wind

    Rund 270.000 m² Wasserfläche, mehr als 800.000 m² Land, knapp 500 Unternehmen mit 20.000 Arbeitsplätzen – das ist der Mannheimer Hafen in Zahlen. Man könnte einen Teil von ihm, den Industriehafen an der Friesenheimer Insel, aber auch so umschreiben: Als einen Ort, an dem es eine Mühle im Jugendstil, ein neogotisches Klärwerk, ein historistisches Fachwerkhaus, eine Fabrikanlage der Konsumgenossenschaft im Stil der Neuen Sachlichkeit oder einen astronomischen Messpunkt aus der Zeit des Barock gibt. Denn das, was manchem Mannheimer als schmutzige, vor allem aber rein zweckmäßige Industriefläche erscheint, birgt auch ein wichtiges Stück Mannheimer Architektur- und Kunstgeschichte.

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  • Große Eröffnungsfeier

    Titel: Broschüre Wege zur Industriekultur in Mannheimder „Wege zur Industriekultur” im Mannheimer Industriehafen

    Rund 200 Gäste waren am 7. September zur offiziellen Eröffnung der „Wege zur Industriekultur“, der ersten derartigen Route in ganz Baden-Württemberg, gekommen. Die Kletterhalle Boulder Island hatte ihre Terrasse zur Verfügung gestellt, direkt am Ufer des Hafens. Und das Wetter war prächtig.

    So konnte Moderator Veit Lennartz eine gut gelaunte Gesellschaft begrüßen. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz wies auf die Bedeutung des Hafens für die Mannheimer Wirtschaft und Stadtgesellschaft hin. Barbara Ritter, Vorsitzende des Vereins, schilderte den langen und manchmal mühevollen Weg der Entstehung des Projekts. Aber letztlich hatten Kulturausschuss und Gemeinderat einhellig zugestimmt und die Mittel bewilligt. Dr. Ulrich Nieß, Leiter des Stadtarchivs lobte den Rundweg in höchsten Tönen und regte weitere Routen zur Industriegeschichte an.

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  • Industriekultur

    Identität stiftend und Image bildend

    Fabrik, Hafen und Arbeitersiedlung: sie gehören zur Geschichte und Tradition der Rhein-Neckar-Region; die Industrie und die Leistungen ihrer Pioniere, Architekten, Arbeiterinnen und Arbeiter waren prägend für unsere Städte und Gemeinden und sie sind es heute noch. Hierin gründet das Selbstverständnis vieler Menschen. Die erhaltenen baulichen, technischen und künstlerischen Zeugnisse der Industriekultur stellen wertvolles historisches Erbe dar.

    Das Projekt RHEIN-NECKAR-INDUSTRIEKULTUR will

    • die vielfältigen industriekulturellen Objekte und Orte in der Metropolregion ins Bewusstsein bringen,
    • zur Weiterentwicklung und Vernetzung industriekultureller Aktivitäten beitragen,
    • industriegeschichtliches Wissen der Region sammeln, vermitteln und Entwicklungen der Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensverhältnisse veranschaulichen,
    • zu Ausflügen und Besichtigungen anregen und so Industriekultur erlebbar machen.

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    „Die genossenschaftliche Burg” Wasserseite ©Lutz Walzel

  • Grußwort von Dr. Peter Kurz

    Die noch junge, auf bürgerschaftlichem Engagement basierende Initiative hat sich die Sichtung des Bestands an historischer Industriearchitektur in der gesamten Metropolregion zur Aufgabe gemacht. Es ist ihr Ziel, eine Route der Industriekultur quer durch unseren gemeinsamen Wirtschafts- und Kulturraum anzulegen. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Vielzahl hochinteressanter Gebäude und Ensembles – einst Mühlen, Brauereien, Industriebetriebe der Chemie oder Metallverarbeitung, die das Wirtschafts- und Arbeitsleben in unserer Region geprägt haben.

    Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Vielzahl hochinteressanter Gebäude und Ensembles – einst Mühlen, Brauereien, Industriebetriebe der Chemie oder Metallverarbeitung, die das Wirtschafts- und Arbeitsleben in unserer Region geprägt haben. Als „steinerne Zeitzeugen” spiegeln diese den Geist ihrer Epoche wider und ermöglichen einen authentischen Blick auf jene industriellen Arbeitswelten, die einen wichtigen Bestandteil unserer regionalen Identität bilden.

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