Publikationen

BAUHAUS-Architektur

Druckversion

Monika Ryll

Einzug der Moderne in Mannheim

Vor mehr als 90 Jahren, am 1. April 1919 wurde in Weimar mit dem Amtsantritt von Walter Gropius das „Staatliche Bauhaus” gegründet.

Auf Gropius geht nicht nur die Gründung zurück; er prägte auch den Begriff „Bauhaus“. Nach seiner Auffassung war das Bauwerk in Anlehnung an die mittelalterlichen Bauhütten der Treffpunkt aller künstlerischen und handwerklichen Lehre. Welche Intention vertrat Gropius mit der Gründung einer Kunstschule? Welche Kriterien kennzeichnen den sogenannten Bauhausstil? Wie wurde dieser in Mannheim aufgenommen?

Diese Fragen und noch viel mehr werden in der Broschüre von Monika Ryll erörtert und mit vielen meist farbigen Abbildungen illustriert.

76 Seiten, 210 x 210 mm, Klebebindung
Gegen Unkostenerstattung (5 € plus Versandkosten) hier zu bestellen:
kontakt@rhein-neckar-industriekultur.de

und in folgenden Mannheimer Buchläden:

  • Bücher Bender (O 4,2)
  • Quadrate-Buchhandlung Joachim Krause (R 1,7)
  • Frauenbuchladen Xanthippe (T 3,4)
  • Buchhandlung Schwarz auf Weiß (Friedrichstr. 11a)
  • Bücherladen Neckarstadt (Kobellstr. 17)
  • Feudenheimer Buchladen (Hauptstr. 41)
  • Buchhandlung Galerie und Buch (Seckenheimerstr. 82)

und hier

  • Buchbinderei Annette Schrimpf (Waldhofstraße 8)

Presseartikel

„Hinein in den Konsumverein”

Druckversion

Konsum-Genossenschaft und GEG in Mannheim

Der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur wirft einen Blick auf Entstehung und Geschichte der  Genossenschaften und zwar am Beispiel der Konsumgenossenschaft in Mannheim.

Weithin sichtbar steht im Industriehafen der mächtige Komplex der ehemaligen GEG, der Grosseinkaufsgesellschaft Deutscher Consumvereine. Hier wurden Nudeln, Kaffee und Mehl produziert. Zu angemessenen Preisen und überprüfbar guter Qualität, verkauft nicht nur in zahlreichen Konsum-Filialen im Rhein-Neckar-Raum, sondern in ganz Deutschland.

Gegen Unkostenerstattung (10 € plus Versandkosten) hier zu bestellen:
kontakt@rhein-neckar-industriekultur.de

oder direkt hier:
Buchbinderei Annette Schrimpf
Waldhofstraße 8, 68169 Mannheim-Neckarstadt

Presseartikel

Wassertürme und Wasserwege in der Metropolregion

Druckversion

Titel des Ausstellungskatalogs Wassertürme und Wasserwege in der Metropolregion – Foto: Annette SchrimpfKatalog der Fotoausstellung

„Seestadt auf dem Lande” nannte Ernst Bloch den Ort seiner ­Geburt. Gemeint war Ludwigshafen, oder wie es der Philosoph ausdrückte: „Fabrikschmutz, den man gezwungen hatte, Stadt zu werden”. Das war 1928 und das Hafengebiet nebenan schon damals eines der größten in Europa. „Alles kann zu Wasser ­gemächlich und mit wenig Kosten nach Mannheim gebracht werden”, hatte 1652 Karl Ludwig in seinen „Privilegien” den Handels­platz zwischen Rhein und Neckar gerühmt. So buhlte der Kurfürst mit steuerlichen Vorteilen, Zunft- und Religions­freiheit um „alle ehrlichen Leute von allen Nationen”.

Zuwanderung? Multikulti? Integration? Weltoffen ist die Region nicht zuletzt dank ihrer Wasserwege seit fast 400 Jahren. Dazu passt, dass ausgerechnet ein Bauwerk der städtischen Wasserversorgung das Mannheimer Wahrzeichen ist – schließlich steht der Wasserturm auch für den enormen Aufschwung in der Gründerzeit.

Auf all diese Besonderheiten nimmt nun auch der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur Bezug, in dem er 19 Fotografen dazu eingeladen hat, ihre Sicht auf „Wassertürme und Wasserwege in der Metropolregion” zu zeigen. Die sechsköpfige Jury um die ­Fotografinnen Gudrun Keese und Barbara Straube hat die schwere Aufgabe übernommen, aus 86 eingereichten 56 Aufnahmen auszusuchen. Bilder, die zwischen Landschaftsschutzgebieten und Industriehafen entstanden sind, den eigentlich Zweckbauten eine eigentümliche Poesie abringen, uns ungewöhnliche Blickwinkel und Perspektiven eröffnen und von Kontrasten erzählen – zwischen Historie, Handel und Heimat.

Annika Wind

Gegen Unkostenerstattung (5 € plus Versandkosten) hier zu bestellen:
kontakt@rhein-neckar-industriekultur.de

oder direkt hier:
Buchbinderei Annette Schrimpf
Waldhofstraße 8, 68169 Mannheim-Neckarstadt

Fotoausstellung „Industriehafen im Focus” 2014

Druckversion

AusstellungskatalogDer Mannheimer Industriehafen hat viel Atmosphäre. Alte Fabrik­burgen und moderne Silos, versteckte Ecken und bizarre Gebilde, kleine Werkstätten und moderne Start-up Unternehmen. Seit mehr als 100 Jahren wird hier produziert und gehandelt.

Der Verein „Rhein-Neckar-Industriekultur“ hat mit seinem Projekt „Wege zur Industriekultur“ einen Rundweg mit 31 Informations­tafeln um den Hafen geschaffen. Parallel dazu zeigt der Verein mit der Aus-stellung „Industriehafen im Focus“ den subjektiven, künstlerischen Blick von 14 Fotografinnen und Fotografen aus der Region. Auf ganz unterschiedliche Weise entsteht so das faszinierende Bild eines Hafens aus verschiedenen Sichtweisen.

Vor uns entfaltet sich eine Industrie-Ästhetik, die allerdings nicht darüber hinweg täuschen darf, dass die Bedingungen für die Arbeiter­innen und Arbeiter alles andere als einfach waren und sind.

Die 52 Fotografien der Ausstellung sollen dazu beitragen, dass ein wichtiges industrielles Zentrum der Stadt im Focus bleibt.

Veit Lennartz

Gegen Unkostenerstattung (2 € plus Versandkosten) hier zu bestellen:
kontakt@rhein-neckar-industriekultur.de

Broschüre: „Wege zur Industriekultur”

Druckversion

Titel Borschüre Wege zur IndustriekulturDer Industriehafen, vor mehr als 100 Jahren gebaut, war für Mannheims Wirtschaft und die Entwicklung der Stadt eine Initialzündung. Dutzende Unternehmen zogen in den Hafen, viele mit internationalem Ruf. Für die Entfaltung Mannheims als selbstbewusste Arbeiter- und Industriestadt gehen von hier viele Impulse aus. Spektakuläre Bauten der Gründerzeit, des Jugendstils und der neuen Sachlichkeit stehen hier, dazwischen industrielle Neubauten. Im Industriehafen kann man den Wandel der Technik und des Arbeitslebens hautnah erleben. Besonders tragisch ist das Schicksal der vielen jüdischen Unternehmer, die während der Nazizeit enteignet wurden, ihre Heimat verlassen mussten oder in Konzentrationslagern umgebracht wurden.

In Entwicklung befindet sich der Industriehafen noch immer: Neben alteingesessener Industrie gründen sich agile Start-Up-Unternehmen, kleine Handwerksbetriebe behaupten sich neben Weltfirmen. Kioske, Ateliers, Discotheken, Sporthallen, die Flüchtlingsaufnahmestelle und ein Hotel sind hier zu finden. Manche Gebäude werden liebevoll restauriert, andernorts wütet die Abrissbirne.

Mit Begeisterung haben im Oktober 2013 alle Fraktionen des Mannheimer Gemeinderats unsere Vorstellung für die Beschilderung eines Weges um den Industriehafen aufgenommen und entsprechende Mittel bewilligt. Mit Mannheims erstem Rundweg zur Industriekultur hat die Stadt eine neue Attraktion für Einheimische und Touristen. Der Weg wurde am 7. September 2014 eröffnet.
(Aus dem Vorwort)

(Titelfoto: Luftbild Kay-Sommer, www.luftbild-mannheim.de)

Gegen Unkostenerstattung (2 € plus Versandkosten) hier zu bestellen:
kontakt@rhein-neckar-industriekultur.de

Programm 2019-1

Druckversion

Die Thematik „Wasser“ wollen wir fortsetzen. Unsere Foto-Ausstellung „Wassertürme und Wasserwege in der Metropolregion“, die im Technoseum bereits auf gewaltige Resonanz gestoßen ist, wird vom 19. März bis zum 27. April in der Heidelberger Stadtbücherei und danach vom 25. Juni bis 8. September in der Mannheimer Abendakademie zu sehen sein. Wassermanagement, Water-Footprint, Flößerei... das sind nur einige Stichworte weiterer Veranstaltungen.

Wir haben wieder unsere sehr beliebten Hafenrundfahrten im Programm; Sie können sich frühzeitig über die Tourist-Info oder www.kurpfalz-schifffahrt.de anmelden.

Unser zweiter Schwerpunkt ist die Geschichte des ehemaligen BBC-Werks. Mit der Elektrifizierung im Jahr 1900 in die Stadt gekommen, gehörte das Welt-Unternehmen schnell zu den Großen in der Stadt. Jetzt kämpft die Belegschaft beim Nachfolge-Unternehmen GE ums Überleben.

Programm zum Download (2,1 MB)

Mehr zu den Terminen und Anmeldung

Programm 2018/2

Druckversion

Titelbild Programm 2018-2, Foto und Layout Lutz WalzelDieses Mal möchten wir Sie mit unserem Programm nach Rheinland-Pfalz einladen. Warum? Ganz einfach, dort findet 2018 der Kultursommer unter dem Motto „Industriekultur“ statt. Da sind wir natürlich dabei mit einem abwechslungsreichen Programm.

Wir sind unterwegs in Ludwigshafen, Worms, Frankenthal und Speyer. Insgesamt 23 Veranstaltungen bieten wir im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz an. Bibliotheken, Volkshochschulen und Stadtarchive sind teilweise unsere Partner. Die Themenpalette reicht von Lesungen, Besichtigungen und Spaziergängen zu besonderen Orten bis zu Fahrradtouren und sogar einem Kinofilm.

Ein zweiter Schwerpunkt ist das Thema Wasser und ­Industrie. In einer Ausschreibung hatten wir zu einer ­Fotoausstellung aufgerufen. Die besten Fotos von 20 Fotografen und Fotografinnen – ausdrucksvolle Bilder von Wassertürmen, Wasserwerken, Hafenanlagen und Fluss-Landschaften – werden vom 20. September bis 3. November in einer Ausstellung im Technoseum ­gezeigt. Weitere Ausstellungsorte folgen.

Programm als PDF zum Downlod (3,4 MB)

Programm 2018/1

Druckversion

Titelbild Programm 2018-1, Foto © Annette SchrimpfHaben Sie das Umschlagsbild erkannt? Es ist das Becken des Schaubrunnens im Wasserwerk Mannheim-Käfertal. Ein wunderschönes Motiv, aufgenommen von unserer Fotografin Annette Schrimpf. Von hier bekommen die Mannheimer*innen ihr Frischwasser. Nicht zuletzt ist das Bauwerk ein architektonisches Prachtstück. Und von hier aus vereinbarten die Amerikaner 1945 mit dem Rest der Verwaltung per Telefon die friedliche Übergabe der Stadt. Das Wasserwerk war eines der Ziele bei unseren Tagen der Industriekultur.

Doch nun zum 1. Halbjahr 2018. Wir sind in der Region unterwegs. In Ludwigshafen und Heidelberg, in Frankenthal und Schwetzingen. Und natürlich in Mannheim. Vom Füller bis zur Tabakfabrik, vom Leihamt bis zur Kläranlage – die Thematik ist vielfältig und alles hat mit Industriekultur zu tun. Auch unser Renner, die Schiffstouren.

Beim Blättern entdecken Sie ab und zu das Logo des Rheinland-Pfälzischen Kultursommers. Er steht von Mai bis Oktober 2018 unter dem Motto „Industriekultur“.

„Wir wollen die Orte der Industriekultur, ihre Geschichte und ihre Gegenwart jetzt stärker ins Bewusstsein rücken.“ schreibt Kulturminister Wolf in seinem Brief an die Kulturszene, sogar mit einem Verweis auf unseren Verein.

Und hier das Programm zum Download (2,5 MB)

Programm 2017/2

Druckversion

Titelblatt Programm 2017/2Wir haben das Programm für die 2. Jahreshälfte zusammengestellt. Sie werden es nicht glauben: wir beschäftigen uns u. a. mit Steinen, Sand und Zement. Und mit Schaufenster-Figuren. Neugierig geworden?

Auf unserer Webseite – aber auch gedruckt – liegt das Programm vor. Wie immer bitten wir Sie, sich auf unserer Webseite unter „Termine“ anzumelden. Die Anmeldeformulare werden jeweils 4 Wochen vor den Terminen freigeschaltet.

Wir freuen uns auf Sie.

Und hier das Programm zum Download

2. Tage der Industriekultur

Druckversion

Titelbild: Broschüre Tage der Industriekultur 201718. bis 27. August 2017

27 Veranstaltungen stehen zur Auswahl. Wir bieten Spaziergänge, Vorträge, Radtouren und Sonderführungen bei Firmen, in die man nicht so leicht reinkommt und das in der ganzen Rhein-Neckar-Region.

Das gesamte Programm liegt an vielen Stellen gedruckt aus.

Und hier zum Download als PDF (2,6 MB)

 

Unser Programm

Druckversion

Titel: Programm RNIK 2017/1bis Juli 2017

Neben den beliebten Schiffs- und Radtouren, Führungen durch das alte Klärwerk und die GEG, schauen wir uns diesmal Mannheim an.

Das Programmheft kann als

heruntergeladen werden oder in gedruckter Form bei vielen Auslegestellen abgeholt werden, z.B. bei den TouristInfos, bei den Bürgerdiensten, Bibliotheken und bei etlichen Kultureinrichtungen.

Wir wünschen Ihnen auch im Jahr 2017 wieder interessante Stunden mit der Industriekultur der Rhein-Neckar-Region.

Tage der Industriekultur vom 21. 8. - 1. 9. 2015

Druckversion

Titel der Broschüre: Tage der IndustriekulturErstmals in der Rhein-Neckar-Region

Vom 20. August bis 1. September boten wir an elf Tagen ein spannendes und abwechslungsreiches Programm, das es so in der Region noch nie gegeben hat: Betriebsbesichtigungen, Vorträge, Exkursionen und Bootstouren mit mehr als 40 Events.

Ehemalige Mitarbeiter von 3 Glocken in Weinheim erzählen über ihr Nudel-Werk, in Speyer erfahren wir, dass die Industriestraße direkt am Domplatz beginnt und in Heidelberg zeigen wir, dass es außer dem universitären Leben auch noch ein Leben in der Fabrik gab.

Die Schwerpunkte unserer Veranstaltungen sind in Mannheim und Ludwigshafen. Wir fahren mit der alten Sixty-Straßenbahn durch die Städte, radeln durch die Häfen und hören Nora Noé zu, wenn sie in einem Hinterhof aus ihren Romanen liest. Das kleine elektronische Weltorchester ewo2 spielt in einer ehemaligen Verpackungshalle Arbeiterlieder, die Kunsthalle zeigt Industriebilder und Charly Chaplin begeistert uns mit seinem Stummfilm „Moderne Zeiten“. Im Industriehafen erwartet Kamera-Fans ein ungewöhnliches Foto-Abenteuer und die Geo-Cacher können auf Schatzsuche gehen. Der letzte Schleusenwärter berichtet im Gartenlokal über seine verantwortungsvolle Arbeit, wir erleben Kunst und Natur im Alten Klärwerk und erinnern uns an die heftigen Arbeitskämpfe in den sechziger Jahren.

In dieser Broschüre finden Sie alle Details. Zur Vorbereitung empfehlen wir Ihnen auch unsere Webseite, auf der wir zahlreiche Objekte vorstellen, die wir mit unseren Exkursionen aufsuchen.

Felina

Druckversion

Architektur und Geschichte der Mannheimer Miederwarenfabrik

Ein Geschäft mit Reizen!
Ein Einblick in die schnelllebige Welt eines international orientierten Unternehmens, dem einst schon Modemetropolen wie Paris, London oder Mailand zu Füßen lagen. Spannende 125 Jahre Mannheimer Industrie und Architekturgeschichte.

Broschüre mit 76 Seiten viele meist farbige Abbildungen, 21 x 21 cm.
Leider ausverkauft, aber als PDF hier zu lesen: