Rundgang am 8. 10. 22: Die Genossenschaftliche Burg (GEG)

– ein gigantisches Bauwerk, die Konsumgenossenschaft im Mannheimer Industriehafen

Ende der 1920er Jahre baut die GEG (Großeinkaufsgesellschaft Deutscher Consumgenossenschaften) drei Lebensmittelfabriken am Mannheimer Industriehafen: Getreidemühle, Nudelfabrik und ein Kaffeewerk. Alles in norddeutscher Klinkerbauweise und im klaren Stil der neuen Sachlichkeit.

Die GEG ist das Produktionsunternehmen des Konsums / später co op. Beim Gang durch die Höfe erzählte Hilde Seibert (RNIK) über die hier produzierten Eigenmarken der GEG und die genossenschaftlichen Grundsätze, über die Einverleibung durch die Nationalsozialisten, die Nachkriegszeit und über das Scheitern von co op in den 1980er Jahren (Barbara Ritter). Ingo Hensler (Müllermeister) erklärte die Funktionen und Arbeitsbedingungen in den Mühlenbereichen; u. A. im ehemaligen "Kaffee"-Werk, wo sich auf zwei Böden (Stockwerke) das GEG-Museum des Rhein-Neckar-Industriekultur e.V. befindet. 

Zum Abschluss besuchten wir noch das Künstleratelier von Artur Kurkowski (freie Malerei, Skulpturen und Objekte).