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Ende einer Ära – Die Spiggl

Der denkmalgeschützte Wasserturm von „St. Gobain“, Foto B. Ritter„Die Spiggl“, wie sie im Volksmund heißt, steht vor dem Aus. Mitte 2021 soll das traditionsreiche, schon 1853 gegründete Unternehmen „St. Gobain“ auf dem Luzenberg schließen. 140 Menschen verlieren ihren Job. Damit geht im wahrsten Sinne des Wortes ein Stück Mannheimer Industriegeschichte zu Ende. Hier wurden einst die Spiegel für die Schlösser Herrenchiemsee und Linderhof hergestellt. Hier entstand die erste Arbeiter-Wohnsiedlung in Mannheim, wo übrigens 1897 die Fußball-Legende Sepp Herberger geboren wurde.

Und was geschieht nun? Für die Beschäftigten wird ein Sozialplan erarbeitet. Für das Gelände werden Zukunftspläne entwickelt. Die letzte Häuserzeile der ehemaligen Siedlung steht bereits unter Denkmalschutz, ebenso das „Schlössl”, die ehemalige Kantine, außerdem zwei Hallen (24 und 25) und der Wasserturm. Wir plädieren dafür, bei der Neugestaltung des Firmenareals auch eine der Schmelzofen-Anlagen als ein Stück Industriegeschichte zu retten.

Mehr zur Siedlung: spiegelkolonie-mannheim

Die nächsten Veranstaltungen

An Unrecht erinnern und zum Nachdenken anregen

Ausstellung

Ab April 1941 begann die I.G. Farben an ihrem Standort in Auschwitz-Monowitz ein neues Werk für die Produktion von kriegswichtigem Synthesekautschuk (Buna) zu errichten. Noch im selben Monat wurden auch die ersten Insassen des nahegelegenen KZ Auschwitz auf dieser Baustelle eingesetzt. Im Oktober 1942 eröffnete die I.G. Farben in unmittelbarer Nähe zu ihrem Firmengelände das „Lager Buna“, ihr eigenes Konzentrationslager. Es war das erste größere von einem Privatunternehmen initiierte und finanzierte Konzentrationslager. Trotz einer Entfernung von 776 km zwischen Auschwitz und Ludwigshafen gibt es einen starken lokalen Bezug.

Achtung: Schließung Visitor Center bis 30. November 2020!

Aufgrund der ab dem 2. November 2020 bundesweit geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kann die Ausstellung nicht wie geplant eröffnet werden. Infos dazu: www.visitorcenter.basf.com/sonderausstellung

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Damit wir schnell unterwegs ... ABGESAGT

Das Deutsche Straßenmuseum in Germersheim

Täglich treten wir sie mit Füßen und rollen über sie hinweg: unsere Straßen. Erst wenn sie kaputt sind, bemerken wir sie. Es wird Zeit, dass wir ihnen mehr Beachtung schenken.

Aufgrund der neu beschlossenen Corona-Regeln müssen wir die Veranstaltung leider erneut verschieben. Einen neuen Termin geben wir so bald wie möglich auf unserer Webseite bekannt.

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Die Seidenstraße

Wiedergeburt der alten globalen Handelswege?

Der „China-Zug“, der Mannheim mit Chongqing verbindet, wurde 2019 als „moderne Seidenstraße” eingeweiht. Allerdings ist seither kaum ein Zug gefahren. Erleben wir die Wiedergeburt der alten globalen Handelswege?

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Sackfabriken und Jutekolonie

Anmeldung erst ab 10.11.2020 möglich.

Berichte vom zähen Rohstoff Jute

Zahlreiche Sackfabriken und die Jutefabrik siedeln sich um 1900 in Mannheim an. Ihr Rohstoff kommt aus dem englischen Weltreich. Welche Rolle spielt Jute heute noch?

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Neues Objekt

Verwaltungsgebäude der Montangesellschaft Saar mbH (Sitz Mannheim)

Die Montangesellschaft Saar mbH wurde nach dem Ersten Weltkrieg von der Neunkirchener Firma Gebrüder Stumm gegründet. Nach dem verlorenen Krieg und nach der Abtrennung des Saargebiets verlegte der Konzern, der damals 6000 Mitarbeiter hatte, seine Aktivitäten ins Ruhrgebiet. Im Vollbesitz der Gebrüder Stumm GmbH waren die Rheinisch-Westfälische Bauindustrie in Düsseldorf, die Deutsche Erdfarben-Industrie und Schwertspatwerke in Burg sowie die ebenfalls 1920 gegründete Montangesellschaft Saar mbH in Krefeld. Zur selben Zeit siedelte sich die Montangesellschaft Saar mbH auch mit Niederlassungen in Mannheim, Hamburg, München und Hannover an.

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Die „IG-Farben-Siedlung“ in Rheinau-Süd

Die Siedlung aus dem Jahr 1933, die die BASF/IG-Farben von zuverlässigen Stammarbeitern selbst errichten ließ, hat sich zwar stark verändert, der Ursprung ist jedoch noch erkennbar – auch in einem Teil der Straßennamen, die nach führenden deutschen Kolonialpolitikern lauten.

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Gut für eine Wanderung

Wasserhochbehälter in Grasellenbach im Odenwald

Der Wasserhochbehälter ist ein ca. 5 Meter großes torbogenartiges Gebäude aus rotem Sandstein, das in den Hang hinein gebaut ist. Jugendstil-Ornamente finden sich auf den Pfeilern und auf der Metalltür. Innen befindet sich ein runder Vorraum mit zwei Wasserbehältern, jedoch ohne Ornamente.
 

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Wasserturm und Wasserwerk der Zellstofffabrik (heute Essity)

Die Zellstofffabrik wurde 1884 von dem Kaufmann Karl Haas und dem Chemiker Dr. Hans Clemm im Norden Mannheims auf der Gemarkung der ehemals selbständigen Gemeinde Sandhofen gegründet. Da das Unternehmen für die Papierproduktion große Mengen von Wasser benötigte, errichtete es im Käfertaler Wald ein eigenes Wasserwerk mit Wasserturm.

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Weinheim Sechs-Mühlen-Tal und Porphyr-Steinbruch

Auf einer Strecke von 1,5 km mit 27 m Fluss-Fallhöhe liegen sechs Mühlenanwesen im Abstand von jeweils 200 m: Carlebachmühle, Kinscherfsche Mühle, Obere Fuchssche Mühle, Untere Fuchsche Mühle, Hildebrandsche Obere Mühle, Hildebrandsche Untere Mühle.

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Berichte von Veranstaltungen

Hafentour bei Sonnenuntergang – 4. 9. 2020

Unsere herbstliche Tour an Bord der „Kurpfalz“ durch den Industriehafen überraschte mit einem spektakulären Sonnenuntergang. Am 4. September 2020 dauerte das Abendrot mehr als eine halbe Stunde, bevor es in eine sensationelle blaue Stunde überging.

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Wassertürme und Wasserwege in der Metropolregion

virtuelle Fotoausstellung

„Seestadt auf dem Lande” nannte Ernst Bloch den Ort seiner ­Geburt. Gemeint war Ludwigshafen, oder wie es der Philosoph ausdrückte: „Fabrikschmutz, den man gezwungen hatte, Stadt zu werden”. Das war 1928 und das Hafengebiet nebenan schon damals eines der größten in Europa.

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Wo wir mal waren:

Neues Klärwerk Mannheim – 16. 11. 2018

Nach zehnjähriger Planung und Bauzeit ging das neue Klärwerk 1973 in Betrieb. Ausgestattet mit den für die Abwasserreinigung notwendigen Anlagen wie Zulaufpumpwerk, Rechen, Sand- und Fettfang sowie Vorklär-, Belebungs- und Nachklärbecken enthielt es auch Einrichtungen für eine umfassende Schlammbehandlung. Die Einleitungsgenehmigung war bis 1985 befristet. Danach rechnete man mit strengeren Auflagen zum Gewässerschutz. Bereits bei der Planung wurden Erweiterungsmöglichkeiten für zu erwartende steigende Abwassermengen berücksichtigt.

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