150 Jahre Neckarstadt –

Industrie- und Arbeiterviertel

FELINA – Hofansicht
im Hof der Felina

Eigentlich war die Neckarstadt als ein Wohngebiet geplant. Doch ruck zuck ist die Industrie am Start. Bopp und Reuther gründen im Innenhof der Häuserblocks an der Langstraße die erste Fabrikation. Carl Benz zieht in die Waldhofstraße – gründet als dritten Standort MWM (heute Caterpillar). Die elegante Korsettfabrik Herbst entsteht in der Langen Rötter Straße. In der Industriestraße entwickeln sich Mälzereien und Mühlen, die Gummifabrik Hutchinson, die Bettfedernfabrik und jede Menge kleiner Betriebe.

Mehr Infos dazu? Die meisten Objekte haben wir schon beschrieben. Stöbern Sie doch mal wieder auf unserer Website!

Die nächsten Veranstaltungen

Neckarstadt – Industrie- und Arbeiterviertel

Ein Spaziergang

Auf diesem Rundgang zeigen wir Ihnen industrielle Anfänge in der Neckarstadt. Er beginnt am Alten Meßplatz über die Lange Rötterstraße bei der Korsettfabrik Felina bis zu den Anfängen von Benz. Heute hat der Stadtteil ein Multi-Kulti-Flair, aber auch nicht zu übersehende soziale Probleme.

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Die Genossenschaftliche Burg

– ein gigantisches Bauwerk, 
die Konsumgenossenschaft im Mannheimer Industriehafen

Ende der 1920er Jahre baut die GEG (Großeinkaufsgesellschaft Deutscher Consumgenossenschaften) drei Lebensmittelfabriken am Mannheimer Industriehafen: Getreidemühle, Nudelfabrik und ein Kaffeewerk. Alles in norddeutscher Klinkerbauweise und im klaren Stil der neuen Sachlichkeit.

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Vor 150 Jahren: MWM - heute: Caterpillar

Veranstaltung ist ausgebucht.

Geführte Werksbesichtigung mit Vortrag zur Firmenhistorie

Die große Fabrikanlage in der Carl-Benz-Straße 1 ist die dritte Station der Firmenniederlassungen von Carl Benz in Mannheim. Seit 1922 ist MWM eine unabhängige, eigenständige Firma, die sich auf stationäre Motoren spezialisierte.

 

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Aktuelle Objekte

Ehem. Warenhaus Kander in der Neckarstadt

Von den prächtigen Warenhauspalästen der Zeit um 1900 ist in Mannheim praktisch nur dieses Gebäude mit der dezenten Jugendstilverzierung im oberen Bereich erhalten. Im Erdgeschoss in diesem Haus hat sich von ca. 1914 bis 1935 die Neckarstadt-Filiale des Warenhauses Kander befunden.

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Altes Volksbad Mannheim-Neckarstadt

Der dreigeschossige verputzte Eckbau trug ursprünglich ein Walmdach mit Einzelgauben. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde dieses durch ein durchlaufendes Fensterband als Vollgeschoss verändert wiederaufgebaut. Ein Gesimsband trennt das verklinkerte Sockelgeschoss von den darüber liegenden Putzflächen.

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Motoren Werke Mannheim GmbH (MWM) und Carl Benz

Die Carl-Benz-Straße läuft quer durch den Mannheimer Stadtteil Neckarstadt, ihre Hausnummer 1 ist die Adresse der „Motoren Werke Mannheim” - MWM - die bis in die 1970er Jahre noch die Bezeichnung „Benz, Abt. stationärer Motorenbau” im Namen führten. Tatsächlich ist die mehr als 120 Jahre alte große Fabrik die dritte Station der Firmenniederlassungen von Carl Benz in Mannheim.

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Die GEG – „Die genossenschaftliche Burg” in Mannheim

Der genossenschaftliche Fabrikkomplex zur Produktion von Malzkaffee, Mehl, Teigwaren und – Jahrzehnte später – Verpackungen ist ein herausragendes Beispiel für Industrie-Architektur im Stil der Neuen Sachlichkeit. Die „Großeinkaufsgesellschaft deutscher Consumvereine“ belieferte die Konsum- und späteren co op-Läden in ganz Süddeutschland. Der Komplex ist heute überwiegend im Besitz der Spedition „WETLOG“ und wird als Speziallager genutzt. Außerdem haben hier Künstler und Handwerker ihre Ateliers.

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Und sie bewegt sich doch...

Museumsschiff – Seitenraddampfer MAINZ

Seit Dezember 2018 ist das Museumsschiff nicht mehr zugänglich.

Eigentlich sollte es „zum TÜV“ doch dann stellte sich heraus, dass weitere kostspielige Maßnahmen fällig wären. Deren Finanzierung ist völlig unklar. Der historische Seitenraddampfer von 1929, einst prachtvolles Ausflugsschiff auf dem Rhein und für 2.500 Passagiere ausgelegt, ist nicht nur das größte Ausstellungsstück des TECHNOSEUMS, sondern auch Ausstellungsort.

27. November 2020 – Mannheimer Morgen:

Mit 300 000 Euro aus dem Etat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt die Bundesregierung die Sanierung des Museumsschiffs. Das hat am Donnerstag der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen.

11. Januar 2021 – Mannheim Stadtmarketing:

Museumsschiff „Mainz“ bleibt in Mannheim – Stiftung der Sparkasse Rhein Neckar Nord spendet 5 000 Euro für die Sanierung.

15. Mai 2021 – Rhein-Neckar-Zeitung:

Eine umstrittene Frage der Sicherheit 
Das Museumsschiff soll mit zusätzlichen Pfählen gegen Kollisionen geschützt werden. Der Trägerverein will Alternativen prüfen.
zum Zeitungsartikel

die MS Mainz vor der Loreley, Foto LTA
MS Mainz vor der Loreley, Foto LTA

Neu aufgestellt zur Rettung des Raddampfers:

Gesellschaft zur Förderung des Deutschen Rheinschiffahrtsmuseums in Mannheim e.V.

E-Mail: kontakt@raddampfer-Mannheim.de
Webseite www.raddampfer-mannheim.de

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Berichte

Themenwochen »Die Industrie und der Müll« 19. Juli 2022

Auftaktveranstaltung beim Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk in Ludwigshafen (GmL)

Im ehemaligen Hallenbad Nord, das heute nicht nur dem GmL als Löschwasserreserve dient, sondern auch Ausstellungen und Konzerten einen originellen Veranstaltungsort bie­tet, begrüßte Kornelia Junge die Teilnehmer*innen. Danach schlug Dr. Thomas Grommes, der Leiter des GmL, einen Bogen über 5000 Jahre Müllgeschichte, bevor die Müllverbrennung in der Praxis bestaunt werden konnte.

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Myriametersteine am Rhein

Vielleicht sind Sie ja mal über diesen Stein gestolpert, und haben sich gefragt, was der bedeutet. Diese historischen Kilometersteine sind alle zehntausend Meter rechts und links des Rheins zwischen Basel und Rotterdam angebracht.

Myriametersteine sind Vermessungsmarken. Ein Myriameter (von altgriechisch μυριάς myrias „zehntausend“ – vgl. Myriade) entspricht 10.000 Metern, also 10 Kilometern.

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