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Ende einer Ära – Die Spiggl

Der denkmalgeschützte Wasserturm von „St. Gobain“, Foto B. Ritter„Die Spiggl“, wie sie im Volksmund heißt, steht vor dem Aus. Mitte 2021 soll das traditionsreiche, schon 1853 gegründete Unternehmen „St. Gobain“ auf dem Luzenberg schließen. 140 Menschen verlieren ihren Job. Damit geht im wahrsten Sinne des Wortes ein Stück Mannheimer Industriegeschichte zu Ende. Hier wurden einst die Spiegel für die Schlösser Herrenchiemsee und Linderhof hergestellt. Hier entstand die erste Arbeiter-Wohnsiedlung in Mannheim, wo übrigens 1897 die Fußball-Legende Sepp Herberger geboren wurde.

Und was geschieht nun? Für die Beschäftigten wird ein Sozialplan erarbeitet. Für das Gelände werden Zukunftspläne entwickelt. Die letzte Häuserzeile der ehemaligen Siedlung steht bereits unter Denkmalschutz, ebenso das „Schlössl”, die ehemalige Kantine, außerdem zwei Hallen (24 und 25) und der Wasserturm. Wir plädieren dafür, bei der Neugestaltung des Firmenareals auch eine der Schmelzofen-Anlagen als ein Stück Industriegeschichte zu retten.

Mehr zur Siedlung: spiegelkolonie-mannheim

Die nächsten Veranstaltungen

Ein gigantisches Bauwerk – GEG

Veranstaltung ist ausgebucht.

Die Geschichte der Konsumgenossenschaft im Hafen

Ende der 1920er Jahre baut die Großeinkaufsgesellschaft Deutscher Consumgenossenschaften (GEG) in Hamburg am Mannheimer Industriehafen drei Lebensmittel­fabriken: Eine Getreidemühle, eine Nudelfabrik und ein Kaffeewerk...

Achtung: geänderter Beginn, 14:00 statt 15:00 Uhr

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Die Frankenthaler Sonne

Traditionelle Zucker- und Zuckerwarenfabrikation

Die Zuckerfabrik wurde 1843 als einer der ersten großen Industriebetriebe in dem eigentlich von Metallindustrie dominierten Frankenthal etabliert und erlebte einen rasanten Aufschwung bis hin zur zeitweilig größten Zuckerraffinerie Deutschlands.

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An Unrecht erinnern und zum Nachdenken anregen

Ausstellung vom 2. Nov. bis 11. Dez. 2020

Ab April 1941 begann die I.G. Farben an ihrem Standort in Auschwitz-Monowitz ein neues Werk für die Produktion von kriegswichtigem Synthesekautschuk (Buna) zu errichten. Noch im selben Monat wurden auch die ersten Insassen des nahegelegenen KZ Auschwitz auf dieser Baustelle eingesetzt. Im Oktober 1942 eröffnete die I.G. Farben in unmittelbarer Nähe zu ihrem Firmengelände das „Lager Buna“, ihr eigenes Konzentrationslager. Es war das erste größere von einem Privatunternehmen initiierte und finanzierte Konzentrationslager. Trotz einer Entfernung von 776 km zwischen Auschwitz und Ludwigshafen gibt es einen starken lokalen Bezug.

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Damit wir schnell unterwegs sind

Veranstaltung ist ausgebucht.

Das Deutsche Straßenmuseum in Germersheim

Täglich treten wir sie mit Füßen und rollen über sie hinweg: unsere Straßen. Erst wenn sie kaputt sind, bemerken wir sie. Es wird Zeit, dass wir ihnen mehr Beachtung schenken.

 

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Die Seidenstraße

Anmeldung erst ab 26.10.2020 möglich.

Wiedergeburt der alten globalen Handelswege?

Der „China-Zug“, der Mannheim mit Chongqing verbindet, wurde 2019 als „moderne Seidenstraße” eingeweiht. Allerdings ist seither kaum ein Zug gefahren. Erleben wir die Wiedergeburt der alten globalen Handelswege?

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Sackfabriken und Jutekolonie

Anmeldung erst ab 10.11.2020 möglich.

Berichte vom zähen Rohstoff Jute

Zahlreiche Sackfabriken und die Jutefabrik siedeln sich um 1900 in Mannheim an. Ihr Rohstoff kommt aus dem englischen Weltreich. Welche Rolle spielt Jute heute noch?

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Neues Objekt

Die „IG-Farben-Siedlung“ in Rheinau-Süd

Die Siedlung aus dem Jahr 1933, die die BASF/IG-Farben von zuverlässigen Stammarbeitern selbst errichten ließ, hat sich zwar stark verändert, der Ursprung ist jedoch noch erkennbar – auch in einem Teil der Straßennamen, die nach führenden deutschen Kolonialpolitikern lauten.

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Alter Bahnhof Friedrichsfeld-Nord

Nahezu ein Zehntel der Gemarkungsfläche von Friedrichsfeld waren ursprünglich vom Eisenbahnfiskus besetzt. Auch wenn der Ort von Eisenbahnschienen völlig durchschnitten ist, rückte die Erbauung der Badischen Staatsbahn und der Main-Neckar-Bahn Friedrichsfeld in eine glänzende verkehrstechnische Lage.

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Gut für eine Wanderung

Wasserhochbehälter in Grasellenbach im Odenwald

Der Wasserhochbehälter ist ein ca. 5 Meter großes torbogenartiges Gebäude aus rotem Sandstein, das in den Hang hinein gebaut ist. Jugendstil-Ornamente finden sich auf den Pfeilern und auf der Metalltür. Innen befindet sich ein runder Vorraum mit zwei Wasserbehältern, jedoch ohne Ornamente.
 

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Wasserturm und Wasserwerk der Zellstofffabrik (heute Essity)

Die Zellstofffabrik wurde 1884 von dem Kaufmann Karl Haas und dem Chemiker Dr. Hans Clemm im Norden Mannheims auf der Gemarkung der ehemals selbständigen Gemeinde Sandhofen gegründet. Da das Unternehmen für die Papierproduktion große Mengen von Wasser benötigte, errichtete es im Käfertaler Wald ein eigenes Wasserwerk mit Wasserturm.

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Weinheim Sechs-Mühlen-Tal und Porphyr-Steinbruch

Auf einer Strecke von 1,5 km mit 27 m Fluss-Fallhöhe liegen sechs Mühlenanwesen im Abstand von jeweils 200 m: Carlebachmühle, Kinscherfsche Mühle, Obere Fuchssche Mühle, Untere Fuchsche Mühle, Hildebrandsche Obere Mühle, Hildebrandsche Untere Mühle.

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Berichte von Veranstaltungen

Hafentour bei Sonnenuntergang – 4. 9. 2020

Unsere herbstliche Tour an Bord der „Kurpfalz“ durch den Industriehafen überraschte mit einem spektakulären Sonnenuntergang. Am 4. September 2020 dauerte das Abendrot mehr als eine halbe Stunde, bevor es in eine sensationelle blaue Stunde überging.

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Wassertürme und Wasserwege in der Metropolregion

virtuelle Fotoausstellung

„Seestadt auf dem Lande” nannte Ernst Bloch den Ort seiner ­Geburt. Gemeint war Ludwigshafen, oder wie es der Philosoph ausdrückte: „Fabrikschmutz, den man gezwungen hatte, Stadt zu werden”. Das war 1928 und das Hafengebiet nebenan schon damals eines der größten in Europa.

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Wo wir mal waren:

Neues Klärwerk Mannheim – 16. 11. 2018

Nach zehnjähriger Planung und Bauzeit ging das neue Klärwerk 1973 in Betrieb. Ausgestattet mit den für die Abwasserreinigung notwendigen Anlagen wie Zulaufpumpwerk, Rechen, Sand- und Fettfang sowie Vorklär-, Belebungs- und Nachklärbecken enthielt es auch Einrichtungen für eine umfassende Schlammbehandlung. Die Einleitungsgenehmigung war bis 1985 befristet. Danach rechnete man mit strengeren Auflagen zum Gewässerschutz. Bereits bei der Planung wurden Erweiterungsmöglichkeiten für zu erwartende steigende Abwassermengen berücksichtigt.

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