Deutsches Verpackungs-Museum

Das Gebäude, eine ehem. „Nothkirche”, hatte keine Bedeutung für eine industrielle Produktion - umso mehr der „Gebäudeinhalt", das 1997 eröffnete Deutsche Verpackungs-Museum. Großserien- und Massenprodukte werden nicht mehr lose „wie beim Krämer", sondern mit Hilfe von Werbung in Verpackungseinheiten verkauft. Die technische und gestalterische Entwicklung von Verpackungen seit 1900 zeigt das Museum. Die Sammlung enthält interessante und zum Teil verblüffende Warenverpackungen.

Thema sind auch unterschiedliche Funktionen des Themas Verpackung: Praktischer Nutzen, spielerische Möglichkeiten und verführende Aspekte können in einer Verpackung verbunden sein. Manche heute gesuchte historische Schachtel oder Dose ist ein Kunstwerk, das von namhaften Designern ihrer Zeit entworfen wurde. Verpackungskultur kann auch zu unverwechselbaren Produkten mit Kult-Charakter führen. Die Konturflasche von Coca-Cola ist bekanntes Beispiel. Die Etablierung von Markenartikeln mit entsprechendem Marktanteil ist eng mit der Warenpräsentation in unverwechselbaren Verpackungen verbunden.

Nutzung (ursprünglich)

Katholische "Nothkirche" bis 1894

Nutzung (derzeit)

Deutsches Verpackungs-Museum

Quellen

- Verpackungsmuseum

- Design in Hülle & Fülle, Gefaltete Schachteln - entfaltete Marken, Hans-Georg Böcher, Heidelberg 2001

Autor/in
Jürgen Herrmann
Objektnummer
47
Adresse
Hauptstraße 22
69117 Heidelberg
Geo
49.410129, 8.695494
Kontakt

Telefon: +49 6221 21361

Fax: +49 6221 65 84 14

Email: info@verpackungsmuseum.de

Zufahrt

Von der zentralen Bus- und Straßenbahn-Haltestelle "Bismarckplatz" in die dort beginnende Hauptstraße (Fußgängerzone) ca. 5 min zu Fuß

Nächste VRN-Haltestelle: Heidelberg, Bismarckplatz

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