Objekte

Filialbetrieb der Uhrkettenfabrik „Kollmar & Jourdan“ in Neckarbischofsheim

Infolge der Industrialisierung war das Angebot an billigen Arbeitskräften in den Städten im Laufe der Zeit rückläufig. Deshalb gingen einige Unternehmen dazu über, Filialbetriebe im ländlichen Raum zu eröffnen. Denn dort lag das Lohnniveau deutlich unter dem der Ballungszentren. Vorreiter im Rhein-Neckar-Raum waren dabei die Mannheimer und Heidelberger Tabak- und Zigarrenfabriken, die schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts Zweigwerke in den Landgemeinden der Rheinebene und des Kraichgaus eröffneten. Nachdem man den ländlichen Raum durch zahlreiche Nebenbahnen erschlossen hatte, richteten nach der Reichsgründung auch andere Branchen Filialen in den Städten des badischen Hinterlands ein. Mit dem ehemaligen Nebenwerk der Pforzheimer Schmuckfirma "Kollmar & Jourdan" hat sich in Neckarbischofsheim ein auch baulich ansprechendes Gebäude erhalten.

 

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ehemaliges Wohnhaus des BASF-Gründers Friedrich Engelhorn

Das Barockhaus in C 4,6 - einige Jahre in Eigentum und Wohnstätte von Friedrich Engelhorn - entwickelt sich nun als Gründerzentrum für Mode und Textilwirtschaft zu einem kreativen Ort, in dem junge Menschen in die berufliche Eigenständigkeit starten. Es greift damit den Geist des BASF-Gründers Friedrich Engelhorn wieder auf, der als gelernter Goldschmied in diesem Haus die Grundlagen für das später weltweit operierende Unternehmen legte.

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Eichbaum Stammhaus

Das Eichbaum-Stammhaus, die Keimzelle der heutigen Eichbaum-Brauerei, ist die älteste noch existierende Gastwirtschaft in den Quadraten und kann auf eine nunmehr 300jährige Tradition zurückblicken. Die Brauereiwirtschaft "Zum grünen Eichbaum" ist in P 5,9 seit dem Jahre 1717 belegt.

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