MARCHIVUM –

wo Schätze der Industriekultur lagern

Marchivum Eingang, Foto B. Ritter 2024
Eingang MARCHIVUM, Foto B. Ritter

Für unseren Verein sind die Angebote des Mannheimer MARCHIVUM eine wahre Fundgrube für die Beschreibung von Objekten sowie die Vorbereitung von Veranstaltungen und Führungen. Denn hier lagern auch historische Akten von Firmen und Vereinen. Seit die Digitalisierung der Archivalien voranschreitet, kann man auch von zu Hause oder gar „weltweit“ in historischen Zeitungen, Adressbüchern und Fotos recherchieren, um stadtgeschichtliche Themen oder die eigene Familiengeschichte zu erforschen.

Das MARCHIVUM ist mehr als eine städtische Akten-Sammlung. Die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte und das NS-Dokumentationszentrum, spannende Vorträge, lehrreiche Blog-Beiträge und super hilfsbereites Personal – das alles macht das MARCHIVUM aus.

Die nächsten Veranstaltungen

Altes Klärwerk Mannheim

Künstlerische Arbeit im Industriedenkmal

Die von Stadtbaumeister Richard Perrey kreierte Anlage des historischen Klärwerkes auf der Friesenheimer Insel ist in einer Zeit entstanden, als die Natur für Formgebung und auch Funktionalität in einem heute kaum mehr vorstellbaren Bezug stand.

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Reichtum durch Kolonien

Spaziergang im Mannheimer Villenviertel Oststadt

Die Oststadt ist seit 1900 das alte Reichenviertel Mannheims. Wir sprechen bei dem Spaziergang vor allem darüber, mit was konkret diese erfolgreichen Geschäftsleute und Großbürger ihr Geld gemacht haben.

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Kaffee, Mehl und Nudeln für Süddeutschland

Veranstaltung ist ausgebucht.

Konsumgenossenschaftliche Produktion am Industriehafen Mannheim

Entstanden aus dem Gedanken der Selbsthilfe baute die Anfang des 20. Jahrhunderts auch in Mannheim entstandene Konsum-Genossenschaft direkt am Industriehafen riesige Produktionsstätten: ein Malzkaffeewerk, eine Nudelfabrik und eine Mehl- und Griesmühle.

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Schiffstour zur Industriegeschichte

Industriehafen und Rhein in der Dämmerung

Freitags am frühen Abend – genau die richtige Zeit für eine Schiffstour in den Industriehafen mit der MS Kurpfalz! Mitglieder des Vereins Rhein-Neckar-Industriekultur erklären, was hier alles von wem produziert wurde und noch wird.

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Aktuelle Objekte

MARCHIVUM – Transformation des Ochsenpferch-Bunkers

Er war der größte Luftschutzbunker in Mannheim, zur Not für 7.500 Menschen. Dort ist seit März 2018 das MARCHIVUM untergebracht, „Mannheims Archiv, Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung“. Wer sich mit der Mannheimer Industriegeschichte befasst wird zwangsläufig und gerne zu den Benutzern des Hauses gehören.

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Ehemalige Zigarrenfabrik „Gebrüder Fisch”

Das Haus Bahnhofstraße 17 in Heidelberg ist ein Beispiel dafür, dass die dortigen Stadtteile Bergheim und Weststadt anfänglich keine reinen Wohngebiete, sondern Mischgebiete mit zahleichen Gewerbebetrieben waren. Denn das Anwesen war nicht nur Wohngebäude, sondern gleichzeitig Sitz und teilweise Produktionsstätte der Zigarrenfabrik „Gebrüder Fisch“.

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Möhl-Block – Wohnanlage im Stil der neuen Sachlichkeit

Der Mannheimer Möhl-Block aus dem Jahr 1930 wirkt zeitlos und sparsam. Er ist der Prototyp einer Wohnanlage im Stil der Neuen Sachlichkeit. An einer verkehrsreichen Straße gelegen, verfügt er über eine abgeschirmte Gartenanlage im inneren des Wohnblocks mit 168 günstigen Wohungen.

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Ehem. Zigarrenfabrik „B. Hochherr & Co GmbH“

In der Endphase der Weimarer Republik ließ die Heidelberger Zigarrenfabrik „Hochherr & Co GmbH“ in der dortigen Weststadt an der Ringstraße einen damals modernen Fabrikbau im Bauhaustil erstellen, der sich – durch Aufstockungen und Umbauten im Laufe der Zeit verändert – erhalten hat.

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Und sie bewegt sich doch...

Museumsschiff – Seitenraddampfer MAINZ


Seit Dezember 2018 ist das Museumsschiff nicht mehr zugänglich.

Eigentlich sollte es „zum TÜV“ doch dann stellte sich heraus, dass weitere kostspielige Maßnahmen fällig wären. Deren Finanzierung ist völlig unklar. Der historische Seitenraddampfer von 1929, einst prachtvolles Ausflugsschiff auf dem Rhein und für 2.500 Passagiere ausgelegt, ist nicht nur das größte Ausstellungsstück des TECHNOSEUMS, sondern auch Ausstellungsort.

Museumsschiff nach Köln aufgebrochen

Pressemitteilung vom 10.7.2023

Pünktlich um 8 Uhr verließ das Museumsschiff Mannheim am 10. Juli 2023 seinen Liegeplatz am Neckar und nahm mit seinem Transportschiff, dem 2.000 PS starken Tanker Eventus, Greffern, für die Reederei Stetra in Ludwigshafen Fahrt auf. Nach erfolgreichen Ausweich- und Wendemanövern, die für die Gebirgsstrecke auf dem Mittelrhein vorgeschrieben sind, ging die Reise des Seitenschleppverbands mit max. 13 km/h nach Köln zur Schiffswerft in Deutz, wo der bald 100-jährige Schaufelraddampfer auf Schwimmfähigkeit geprüft und überholt wird.  Im Vorfeld der Abreise war bereits am 5. Juli 2023 der Schornstein durch die Firma Preßluft Götz demontiert, abtransportiert und auf deren Betriebshof eingelagert worden...

Nach Sanierung: Museumsschiff zurück in Mannheim

SWR 27. Oktober 2023

Das Mannheimer Museumsschiff ankert nach mehreren Monaten wieder in Mannheim. Es wurde für rund 450.000 Euro in Köln gereinigt und saniert.

Der historische Schaufelraddampfer ist für mehrere Monate in Köln gereinigt und saniert worden. Das Schiff wurde neu gestrichen und bekam neue Fenster, so Rolf Götz, der Vorsitzende des Vereins „Museumsschiff Mannheim“. Der Verein hatte das fast 100 Jahre alte Ausstellungsschiff im April vom Mannheimer Technoseum übernommen...

Ganzen Artikel bei SRW-Aktuell lesen: www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/mannheimer-museumsschiff-von-koeln-nach-mannheim-100.html

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Berichte

Die älteste Seifenmanufaktur Deutschlands

Besuch bei Klar–Seifen in Plankstadt am 20.3. und 3.4.24

Bei Seife denken wir heute an Massenproduktion – aber bei der Firma Klar gibt es noch viel Handarbeit. Hochwertige Seifen sind das Resultat. Die Rezepturen sind teils traditionell, teils innovativ, und auch Spezialwünsche können „on demand“ erfüllt werden...

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Hafen mit Stadtteil – 2. 11. 23

Vortrag zu 150 Jahre Rheinau

Konstantin Groß, Rheinauer Urgestein und bekannter MM-Redakteur, schildert in seinem Vortrag die Geschichte der Rheinau. Sie beginnt vor 150 Jahren, als ein Konsortium um den Kaufmann Rudolf Haas eine Chemiefabrik nahe Mannheim plant...

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