150 Jahre Neckarstadt –

Industrie- und Arbeiterviertel

FELINA – Hofansicht
im Hof der Felina

Eigentlich war die Neckarstadt als ein Wohngebiet geplant. Doch ruck zuck ist die Industrie am Start. Bopp und Reuther gründen im Innenhof der Häuserblocks an der Langstraße die erste Fabrikation. Carl Benz zieht in die Waldhofstraße – gründet als dritten Standort MWM (heute Caterpillar). Die elegante Korsettfabrik Herbst entsteht in der Langen Rötter Straße. In der Industriestraße entwickeln sich Mälzereien und Mühlen, die Gummifabrik Hutchinson, die Bettfedernfabrik und jede Menge kleiner Betriebe.

Mehr Infos dazu? Die meisten Objekte haben wir schon beschrieben. Stöbern Sie doch mal wieder auf unserer Website!

Die nächsten Veranstaltungen

Und sie bewegt sich doch...

Museumsschiff – Seitenraddampfer MAINZ

Seit Dezember 2018 ist das Museumsschiff nicht mehr zugänglich.

Eigentlich sollte es „zum TÜV“ doch dann stellte sich heraus, dass weitere kostspielige Maßnahmen fällig wären. Deren Finanzierung ist völlig unklar. Der historische Seitenraddampfer von 1929, einst prachtvolles Ausflugsschiff auf dem Rhein und für 2.500 Passagiere ausgelegt, ist nicht nur das größte Ausstellungsstück des TECHNOSEUMS, sondern auch Ausstellungsort.

27. November 2020 – Mannheimer Morgen:

Mit 300 000 Euro aus dem Etat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt die Bundesregierung die Sanierung des Museumsschiffs. Das hat am Donnerstag der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen.

11. Januar 2021 – Mannheim Stadtmarketing:

Museumsschiff „Mainz“ bleibt in Mannheim – Stiftung der Sparkasse Rhein Neckar Nord spendet 5 000 Euro für die Sanierung.

15. Mai 2021 – Rhein-Neckar-Zeitung:

Eine umstrittene Frage der Sicherheit 
Das Museumsschiff soll mit zusätzlichen Pfählen gegen Kollisionen geschützt werden. Der Trägerverein will Alternativen prüfen.
zum Zeitungsartikel

die MS Mainz vor der Loreley, Foto LTA
MS Mainz vor der Loreley, Foto LTA

25. Mai 2022 – Stadt Mannheim

Wichtiger Erfolg des Vereins Museumsschiff Mannheim e.V. um den Erhalt des Raddampfers war die Erteilung der wasserrechtlichen Genehmigung (Liegegenehmigung) durch die Stadt Mannheim mit Schreiben vom 25. 5. 2022. Hierfür waren Gutachten sowie Dokumentationen mit umfangreichen Gefährdungsanalysen notwendig, u.a. bedingt durch den Wegfall des Dalbenschutzes. Zudem hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oberrhein (WSA) dem Antrag auf Fristverlängerung des Schwimmfähigkeitsnachweises des Museumsschiffs Mannheim bis zum 30. 4. 2023 zugestimmt. Der Verein sieht sich nach wie vor auf einem guten Weg und arbeitet daran, dass der Raddampfer im Frühjahr 2023 auf die Werft gehen kann.


Kontakt:

Verein Museumsschiff Mannheim e.V.

vormals Gesellschaft zur Förderung des Deutschen Rheinschiffahrtsmuseums in Mannheim e.V.

E-Mail: kontakt@raddampfer-mannheim.de
Webseite www.raddampfer-mannheim.de

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Berichte

Neckarstadtrundgang 14. 10. 2022

Arbeiten und Wohnen in der Neckarstadt-West

Der Startpunkt dieses Rundgangs  durch die Neckarstadt war wiederum das Marchivum am Archivplatz. Dr. Schenk vom Stadtarchiv führte fachkundig kurz in die Geschichte dieses Gebäudes, ein ehemaliger Hochbunker und allgemein der Neckarstadt ein. Sie feiert dieses Jahr ihr 150 jähriges Stadtteiljubiläum. Aus dem Fiedrich-Walter-Saal im 6.Stock des Marchivums hatten die Teilnehmer einen guten Überblick über die Neckarstadt...

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Die Welt am Oberrhein – Ausstellung im REM

Fotografien von Robert Häusser aus den 1960er Jahren

im Rahmen der trinationalen Ausstellungsreihe „Der Rhein / Le Rhin“ des Netzwerks Museen

30.9.2022 – 30.7.2023

Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Forum Internationale Photographie
Museum Zeughaus C5

Das Forum Internationale Photographie der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim präsentiert die Sonderausstellung „Die Welt am Oberrhein“. Zu sehen sind rund 120 Arbeiten von Robert Häusser (1924 – 2013), der zu den Hauptvertretern der deutschen Fotografie der Nachkriegszeit zählt...

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Rundgang am 8. 10. 22: Die Genossenschaftliche Burg (GEG)

– ein gigantisches Bauwerk, die Konsumgenossenschaft im Mannheimer Industriehafen

Ende der 1920er Jahre baut die GEG (Großeinkaufsgesellschaft Deutscher Consumgenossenschaften) drei Lebensmittelfabriken am Mannheimer Industriehafen: Getreidemühle, Nudelfabrik und ein Kaffeewerk. Alles in norddeutscher Klinkerbauweise und im klaren Stil der neuen Sachlichkeit.

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