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Mit Abstand...

Liebe Freundinnen und Freunde der Industriekultur,
wir freuen uns, dass wir unser Veranstaltungsprogramm wieder aufnehmen können. Die Erfahrung mit der Schiffs- und Radtour der vergangenen zwei Wochenenden haben gezeigt, dass wir mit der Idee von Veranstaltungen im Freien richtig liegen: Es gibt genügend Platz für Abstand und unsere Teilnehmer*innen sind umsichtig. Schauen Sie deshalb bitte immer wieder auf unsere Terminliste, denn wir füllen sie gerade wieder auf.

MS-Mainz_Ritter.jpg Wohin mit der „Mainz“?

Alle kennen den prächtigen Raddampfer „Mainz“, der unterhalb der Kurpfalzbrücke liegt. 1929 in Mainz vom Stapel gelaufen. Und seit 1986 Museumsschiff in Mannheim, das größte Ausstellungsstück des Technoseums. An Bord ein Museum mit verschiedensten Ausstellungsstücken und ein Restaurant.

Jetzt ist der TÜV fällig und keiner will die Kosten übernehmen. Seit 2018 ist der Raddampfer geschlossen. Das Schiff gehört, ebenso wie das Technoseum, zur Hälfte dem Land und zur Hälfte der Stadt. Das Land hat überhaupt kein Interesse, der Museums-Direktor will es am liebsten los werden und die Stadt will auch nicht alleine in die Bresche springen.

Nun scheint die Stadt Düsseldorf nicht abgeneigt, die „Mainz“ als Geschenk zu übernehmen. Dagegen wehren sich verschiedene Mannheimer Vereine – darunter auch unser Verein. Es hat sich ein Bündnis gebildet, das den Raddampfer in Mannheim erhalten möchte. Zuerst jedoch müssen die Entscheidungsträger ihr Votum abgeben. Noch liegt die „Mainz“ in Mannheim, und das soll auch so bleiben.

Die nächsten Veranstaltungen

Ein gigantisches Bauwerk – GEG

Die Geschichte der Konsumgenossenschaft im Hafen

Ende der 1920er Jahre baut die Großeinkaufsgesellschaft Deutscher Consumgenossenschaften (GEG) in Hamburg am Mannheimer Industriehafen drei Lebensmittel­fabriken: Eine Getreidemühle, eine Nudelfabrik und ein Kaffeewerk...

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Aktuell

ehemaliger OEG-Bahnhof Mannheim-Seckenheim

Der neue Bahnhof Seckenheim wurde 1928 im Zuge der Elektrifizierung der Strecke Mannheim-Seckenheim-Neckarhausen-Edingen erbaut und diente mit Stellwerk, Fahrkartenverkauf und Güterverkehr bis 1981 als Bahnhofsgebäude. Das im Stil der Neuen Sachlichkeit mit roten Klinkern und Walmdach errichtete Gebäude weist mit der Rustizierung im Erdgeschoss und dem Fries unter dem Dachüberstand auch expressionistische Merkmale auf.

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ehemaliger OEG-Bahnhof Mannheim-Käfertal

Der OEG-Bahnhof Mannheim-Käfertal liegt am sogenannten Gleisdreieck Mannheim-Weinheim-Heidelberg-Mannheim. Diese Strecke wurde auf Drängen des hessischen und badischen Umlandes gebaut, weil die Großherzoglich Badischen Staatsbahnen mit dem Friedrichsfelder Kompromiss keine direkte Anbindung des Umlandes an die Städte Mannheim und Heidelberg ermöglichten, sondern diese zum einen nur über den Umweg und Umstieg in Mannheim-Friedrichsfeld angefahren werden konnten und zum anderen viele kleine Gemeinden entlang der Bergstraße und des Neckars außer acht ließen.

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Gut für eine Wanderung

Wasserhochbehälter in Grasellenbach im Odenwald

Der Wasserhochbehälter ist ein ca. 5 Meter großes torbogenartiges Gebäude aus rotem Sandstein, das in den Hang hinein gebaut ist. Jugendstil-Ornamente finden sich auf den Pfeilern und auf der Metalltür. Innen befindet sich ein runder Vorraum mit zwei Wasserbehältern, jedoch ohne Ornamente.
 

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Wasserturm und Wasserwerk der Zellstofffabrik (heute Essity)

Die Zellstofffabrik wurde 1884 von dem Kaufmann Karl Haas und dem Chemiker Dr. Hans Clemm im Norden Mannheims auf der Gemarkung der ehemals selbständigen Gemeinde Sandhofen gegründet. Da das Unternehmen für die Papierproduktion große Mengen von Wasser benötigte, errichtete es im Käfertaler Wald ein eigenes Wasserwerk mit Wasserturm.

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Weinheim Sechs-Mühlen-Tal und Porphyr-Steinbruch

Auf einer Strecke von 1,5 km mit 27 m Fluss-Fallhöhe liegen sechs Mühlenanwesen im Abstand von jeweils 200 m: Carlebachmühle, Kinscherfsche Mühle, Obere Fuchssche Mühle, Untere Fuchsche Mühle, Hildebrandsche Obere Mühle, Hildebrandsche Untere Mühle.

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Berichte von Veranstaltungen

Wassertürme und Wasserwege in der Metropolregion

virtuelle Fotoausstellung

„Seestadt auf dem Lande” nannte Ernst Bloch den Ort seiner ­Geburt. Gemeint war Ludwigshafen, oder wie es der Philosoph ausdrückte: „Fabrikschmutz, den man gezwungen hatte, Stadt zu werden”. Das war 1928 und das Hafengebiet nebenan schon damals eines der größten in Europa.

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Hochstraße Süd kann schneller gebaut werden

Neubau folgt direkt auf Abriss - Bundesrat stimmt für Gesetz zur beschleunigten Planung

Ludwigshafen. (dpa-lrs) Mit der Zustimmung des Bundesrats zu einem Gesetz für die beschleunigte Planung von Bauprojekten kann die Stadt Ludwigshafen jetzt zügig die marode Hochstraße erneuern. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) teilte am Freitag mit, sie habe das Votum mit großer Freude und Erleichterung aufgenommen.

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