Neue Themenwoche

Müll, wie wir ihn heute kennen, ist ein Produkt der Industrialisierung. Die Verunreinigung der Luft, des Wassers und des Bodens, die damit einher ging, ist ungeheuerlich. Schon früh erkannte man jedoch in Teilen des Mülls auch Weiter- und Wiederverwertbares.

Themenwochen „Die Industrie und der Müll“

Schrott und Grafitti, Foto B. Ritter

In den Themenwochen werden wir verschiedenste Fragestellungen beleuchten: Wie funktioniert ein Müllheizkraftwerk? Warum gibt es auf der Friesenheimer Insel einen Müllberg? Was ist die Arbeit von Müllwerkern genau? Und wie wird Beton oder Metall recycelt?

All das sind erste Einblicke in das Thema, das wir in diesem Jahr begonnen haben. In einer Reihe von Vorträgen und Besichtigungen werden wir in Bereiche Einblick erhalten, die üblicherweise dem Publikum verwehrt sind. Machen Sie sich mit uns auf die Reise.

Die nächsten Veranstaltungen

Schrottrecycling im Industriehafen – 9:00 Uhr

Veranstaltung ist ausgebucht.

Wie Schrott zu Rohstoff wird

Schon von weitem erkennt man The Metal Company: Aufgetürmte Schrott-Metallberge überall am Ufer und auf Schiffen. TSR Recycling – einer der ältesten und größten Fachbetriebe für Entsorgung und Weiterverarbeitung von Eisen, Stahl und Schrottabfällen Deutschlands.

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Schrottrecycling im Industriehafen – 11:00 Uhr

Veranstaltung ist ausgebucht.

Wie aus Schrott Rohstoff wird

Schon von weitem erkennt man The Metal Company: Aufgetürmte Schrott-Metallberge überall am Ufer und auf Schiffen. TSR Recycling – einer der ältesten und größten Fachbetriebe für Entsorgung und Weiterverarbeitung von Eisen, Stahl und Schrottabfällen Deutschlands.

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Die „Abwasserkirche“

Besichtigung im Pumpwerk Ochsenpferch

Man könnte die malerisch gruppierten Gebäude glatt für eine Kapelle halten. Doch der bekannte Stadtbaumeister Richard Perrey war für Weltliches zuständig. Und dazu gehörte um 1900 ganz vordringlich die Reinigung des Abwassers.

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Aktuelle Objekte

Pumpwerk Ochsenpferch in Mannheim

Zwischen Neckar und Industriehafen gelegen verbirgt das anachronistisch anmutende Bauwerk in seinem Innern modernste Technik - ein mit elektronischem Prozessleitsystem gesteuertes Abwasserhebewerk. Man könnte das Gebäude-Ensemble, das zwischen üppigem Grün auf einer großen Verkehrsinsel liegt, von weitem für eine Kirche halten, der deutliche Geruch bei der Annäherung lässt aber über seine Funktion keine Zweifel.

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TBS-Transportbeton

Das Betonwerk, umgeben von kolossalen Beton-Brücken und -Trassen, stellt u.a. Recyclingbeton her. Die beste Sicht hat man von der Schumacher-Brücke. Von der Teufelsbrücke fällt das grandiose Wandbild von Benjamin Burkard ins Auge.

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Und sie bewegt sich doch...

Museumsschiff – Seitenraddampfer MAINZ

Seit Dezember 2018 ist das Museumsschiff nicht mehr zugänglich.

Eigentlich sollte es „zum TÜV“ doch dann stellte sich heraus, dass weitere kostspielige Maßnahmen fällig wären. Deren Finanzierung ist völlig unklar. Der historische Seitenraddampfer von 1929, einst prachtvolles Ausflugsschiff auf dem Rhein und für 2.500 Passagiere ausgelegt, ist nicht nur das größte Ausstellungsstück des TECHNOSEUMS, sondern auch Ausstellungsort.

27. November 2020 – Mannheimer Morgen:

Mit 300 000 Euro aus dem Etat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt die Bundesregierung die Sanierung des Museumsschiffs. Das hat am Donnerstag der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen.

11. Januar 2021 – Mannheim Stadtmarketing:

Museumsschiff „Mainz“ bleibt in Mannheim – Stiftung der Sparkasse Rhein Neckar Nord spendet 5 000 Euro für die Sanierung.

15. Mai 2021 – Rhein-Neckar-Zeitung:

Eine umstrittene Frage der Sicherheit 
Das Museumsschiff soll mit zusätzlichen Pfählen gegen Kollisionen geschützt werden. Der Trägerverein will Alternativen prüfen.
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die MS Mainz vor der Loreley, Foto LTA

MS Mainz vor der Loreley, Foto LTA

Neu aufgestellt zur Rettung des Raddampfers:

Gesellschaft zur Förderung des Deutschen Rheinschiffahrtsmuseums in Mannheim e.V.

E-Mail: kontakt@raddampfer-Mannheim.de
Webseite www.raddampfer-mannheim.de

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Berichte

Themenwochen »Die Industrie und der Müll« 19. Juli 2022

Auftaktveranstaltung beim Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk in Ludwigshafen (GmL)

Im ehemaligen Hallenbad Nord, das heute nicht nur dem GmL als Löschwasserreserve dient, sondern auch Ausstellungen und Konzerten einen originellen Veranstaltungsort bie­tet, begrüßte Kornelia Junge die Teilnehmer*innen. Danach schlug Dr. Thomas Grommes, der Leiter des GmL, einen Bogen über 5000 Jahre Müllgeschichte, bevor die Müllverbrennung in der Praxis bestaunt werden konnte.

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Myriametersteine am Rhein

Vielleicht sind Sie ja mal über diesen Stein gestolpert, und haben sich gefragt, was der bedeutet. Diese historischen Kilometersteine sind alle zehntausend Meter rechts und links des Rheins zwischen Basel und Rotterdam angebracht.

Myriametersteine sind Vermessungsmarken. Ein Myriameter (von altgriechisch μυριάς myrias „zehntausend“ – vgl. Myriade) entspricht 10.000 Metern, also 10 Kilometern.

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