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„Wie die Industrie nach Mannheim kam – Das Zeitalter Friedrich Engelhorns 1820 – 1900“.

Titel: Wie die Industrie nach Mannheim kam - ISBN 978-3-95505-160-0So heißt das kürzlich erschienene Jugendbuch von Volker Keller und dem Grafiker Christof Clasen. Über 30 Episoden zu bekannten Mannheimer Firmen werden erzählt, von den Mühlen bis zu den Maschinenfabriken und natürlich zur Chemieindustrie. In kompakten Artikeln beschreibt Keller anschaulich die Produktionsabläufe und sogar chemische Prozesse. Er stellt Zusammenhänge der Stadtentwicklung dar, schildert das Alltagsleben der einfachen Leute und die Errungenschaften der Forschung.

Als Erzähler tritt Friedrich Engelhorn auf, der Gründer der BASF. Sein Leben ist durchaus abenteuerlich. Allerdings ist an einigen Stellen die Perspektive des Fabrikdirektors allzu deutlich erkennbar. Die Arbeiter*innen- und Gewerkschaftsbewegung kommen nur als eine kurze Randbemerkung vor.

Auch für Erwachsene ist das Buch ein Gewinn, deshalb: am besten vorlesen!

ISBN 978-3-95505-160-0
56 Seiten, 166 Abbildungen, 14,80 Euro

Die nächste Veranstaltung

BASF und die Aufarbeitung der NS-Geschichte

Online-Vortrag: Donnerstag, 26. 11. 2020, 17:30 Uhr von Prof. Dr. Angela Borgstedt:

Nach Auschwitz. Umgang mit und Aufarbeitung von NS-Geschichte in Deutschland – mit besonderem Bezug zur BASF

Der neue BASF inside-Film

ermöglicht Einblicke in die aktuelle Wanderausstellung im Besucherzentrum, die aktuell nicht zugänglich ist. Schaustücke wie Fotos und Texte erinnern an die Schrecken der Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen in dem Lager Buna-Monowitz und zeichnen dessen Entstehung, Betrieb und Auflösung nach.

Infos dazu: www.visitorcenter.basf.com/sonderausstellung

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Neues Objekt

Die „IG-Farben-Siedlung“ in Rheinau-Süd

Die Siedlung aus dem Jahr 1933, die die BASF/IG-Farben von zuverlässigen Stammarbeitern selbst errichten ließ, hat sich zwar stark verändert, der Ursprung ist jedoch noch erkennbar – auch in einem Teil der Straßennamen, die nach führenden deutschen Kolonialpolitikern lauten.

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Gut für eine Wanderung

Wasserhochbehälter in Grasellenbach im Odenwald

Der Wasserhochbehälter ist ein ca. 5 Meter großes torbogenartiges Gebäude aus rotem Sandstein, das in den Hang hinein gebaut ist. Jugendstil-Ornamente finden sich auf den Pfeilern und auf der Metalltür. Innen befindet sich ein runder Vorraum mit zwei Wasserbehältern, jedoch ohne Ornamente.
 

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Wasserturm und Wasserwerk der Zellstofffabrik (heute Essity)

Die Zellstofffabrik wurde 1884 von dem Kaufmann Karl Haas und dem Chemiker Dr. Hans Clemm im Norden Mannheims auf der Gemarkung der ehemals selbständigen Gemeinde Sandhofen gegründet. Da das Unternehmen für die Papierproduktion große Mengen von Wasser benötigte, errichtete es im Käfertaler Wald ein eigenes Wasserwerk mit Wasserturm.

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Weinheim Sechs-Mühlen-Tal und Porphyr-Steinbruch

Auf einer Strecke von 1,5 km mit 27 m Fluss-Fallhöhe liegen sechs Mühlenanwesen im Abstand von jeweils 200 m: Carlebachmühle, Kinscherfsche Mühle, Obere Fuchssche Mühle, Untere Fuchsche Mühle, Hildebrandsche Obere Mühle, Hildebrandsche Untere Mühle.

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Berichte von Veranstaltungen

ausgeplündert – deportiert – ermordet

Veranstaltung am 13. 10. 2020 – VHS Mannheim

Vor 80 Jahren wurden die badischen und pfälzischen Juden von den Nazis in das Internierungslager Gurs am Fuße der Pyrenäen verschleppt. 6500 Menschen, darunter ca. 2000 aus Mannheim landeten im „Vorhof zur Hölle“. Aus Anlass des Jahrestages veranstaltete unser Verein in der Abendakademie einen bebilderten Vortragsabend.

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Hafentour bei Sonnenuntergang – 4. 9. 2020

Unsere herbstliche Tour an Bord der „Kurpfalz“ durch den Industriehafen überraschte mit einem spektakulären Sonnenuntergang. Am 4. September 2020 dauerte das Abendrot mehr als eine halbe Stunde, bevor es in eine sensationelle blaue Stunde überging.

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Wo wir mal waren:

Neues Klärwerk Mannheim – 16. 11. 2018

Nach zehnjähriger Planung und Bauzeit ging das neue Klärwerk 1973 in Betrieb. Ausgestattet mit den für die Abwasserreinigung notwendigen Anlagen wie Zulaufpumpwerk, Rechen, Sand- und Fettfang sowie Vorklär-, Belebungs- und Nachklärbecken enthielt es auch Einrichtungen für eine umfassende Schlammbehandlung. Die Einleitungsgenehmigung war bis 1985 befristet. Danach rechnete man mit strengeren Auflagen zum Gewässerschutz. Bereits bei der Planung wurden Erweiterungsmöglichkeiten für zu erwartende steigende Abwassermengen berücksichtigt.

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